Hysterie? Nö.

Ich habe vorgesorgt.

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Mein jahrelanges Studium der Fachliteratur zahlt sich nun aus, weil es mir den Blick für das Wesentliche, nämlich die aufregende Welt in Weiß zwischen Krankenhausalltag, Notfällen und dem Privatleben leidenschaftlich ihren Beruf liebender Ärzte, Ärztinnen und Krankenschwestern schärfte.
Ich weiss, dass am Ende alles gut wird.

 

 

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Nein.

Es klingt vielleicht nach Selbstlob.
Das wäre mir unangenehm.  Wie fange ich also an, ohne diesen Eindruck zu hinterlassen?

Kurzum: ich schreibe gern mit der Hand. Und auch gern mit einem Füllfederhalter oder einem Stift, der mir gut in der Hand liegt und mit dem es mir Spaß macht, schwungvoll und „schön“ zu schreiben. Ich mag schöne Handschriften.

Und so geschieht es hin und wieder, dass man mir zu allerlei Anlässen aufträgt, doch „etwas Schönes“ zu schreiben („Du hast doch so eine schöne Schrift… / Du machst das doch gern / Du findest doch die passenden Worte….“).

Ich wäre nicht ehrlich, wenn ich nicht zugeben würde, dass mir solche Bitten durchaus schmeicheln, denn ich schreibe ja auch wirklich mit Leidenschaft: wenn mir danach ist, wenn ich in der Stimmung dazu bin und mich des Schreiben-Wollens nicht erwehren will.  Auf solche Bitten sage ich niemals Nein.

Doch ich erinnere mich an eine viel zu lange Zeit meines Lebens, in der es mir sehr schwerfiel, auf Gefälligkeitsbitten an mich auch einmal mit NEIN zu antworten.
Ein Beispiel: weil mir schon immer das Anstreichen und Tapezieren mit der Freude am späteren Ergebnis gut von der Hand ging, habe ich in meinem Leben sehr viele Zimmer von guten Freunden, die meine handwerklichen Fähigkeiten in Verbindung mit meinem Sprachfehler des Nicht-nein-sagen-könnens („Na klar, mach ich…“) sehr zu schätzen wussten, mit gefühlten Kilometern an Tapetenbahnen und unzähligen Litern Farbe verschönert.

Header Painter Nein

Freundschaftdienste, die anschliessend mit einem leckeren Essen oder einem gemütlichen Umtrunk abgegolten wurden, was für mich auch bis heute völlig in Ordnung ist, denn die Freunde  haben gefragt, und ich habe zugesagt, weil ich damals das Nein, das ich dabei hin und wieder durchaus im Kopf hatte, einfach nicht über meine Lippen bekam.

Dieser Sprachfehler ist mir im Laufe der Jahre längst abhandengekommen, einige der Freunde auch. Heute weiss ich, dass es völlig in Ordnung ist, einfach und mit gutem Gewissen ruhig mal Nein zu sagen.

Tut nicht weh. Wirklich nicht. Ganz im Gegenteil.

 

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Fundstück.

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Gefunden in einem Schaufenster in Kaiserswerth.

 


„Wat fällt Dir denn ein?“
„Manchmal nix, und dann veröffentliche ich es hier.“


 

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Dax war gestern.

Hamsterkauf

Die Nachfrage nach Hamstern ist in den letzten Tagen explosionsartig angestiegen.

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Iss ja nicht zu fasten!

 

Herrscht Leere in des Darmes Gänge,
ertönen keine Lobgesänge!
Nur Flatulenz und Magengrollen.
Dat kann so´n Herrgott doch nicht wollen.

Et is doch so – und bleibt gewiss wahr:
wer nicht genießt, wird ungenießbar.

Drum fast´ ich so – und will´s berichten:
ich werd´ auf Opfer gern verzichten.
Doch nicht auf Pommes, Trunk und Schmaus,
sonst hielt dat Fasten ich nicht aus!

Mit futtern, trinken, Ihr sollt´s sehn:
werd ich dat Fasten überstehn!


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Die WAZ ist geschmacklos. Ein Selbstversuch.

Ich bin für morgens eigentlich gar nicht geeignet: schaue ich nach dem Aufstehen in den Spiegel, frage ich mich, wer nachts heimlich, wenn ich mich im Tiefschlaf befinde, so viel Mühe darauf verwendet, meine Haut so zu gestalten, dass sie aussieht wie ein 17-jähriger Pfirsich.  Wie soll der Mensch da motiviert auf Betriebstemperatur kommen, um den neuen Tag zu bewältigen?

Gut, wenn dann Kaffeeduft zum Frühstück und die frische Zeitung lockt:
die vielen wirklichen Katastrophen in der Welt trösten schnell über das eigene Leid mit dem Kissenmuster im Gesicht hinweg – und manchmal findet sich ja auch Erstaunliches in dem Blatt, so wie heute:

WAZ IM MUND KOHLENSPOTT

Morgenstund hat Zeitung im Mund?
Zuerst dachte ich, mich verlesen zu haben, das passiert ja schon mal.
Aber nein, das steht dort wirklich genau so da.
Hmmmh…. Zeitung im Mund? Dazu fällt mir spontan ein Hund ein, der („brav!“) eine Zeitung im Maul zu seinen Zweibeinern trägt und auf den Namen „Morgenstund“ hört.
Das kann nicht gemeint sein, denke ich – und erwische mich dabei, dass ich mir über eine solche Zeile am frühen Morgen(!) Gedanken mache! Und bin hellwach!

Weil ich ja ganz fest daran glaube, dass Menschen in einem solch großen Unternehmen wie der WAZ *) ganz doll gebildet sind, es immer mit ihren Leser/innen gut meinen, und nicht einfach nur einen Satz ohne Sinn in ihre Zeitung setzen, habe ich meinen Körper einem Selbstversuch ausgesetzt.

Es war ja noch morgens (wegen der Morgenstund!): Also Mund auf, Zeitung rein!
Gezz nicht die ganze Zeitung – immerhin hatte ich ja schon Kaffee, Brot, Butter, Käse, Ei und Kirschmarmelade.
Zugegeben, nun kann es ja daran liegen, dass ich schon vorgesättigt war, aber selbst auf leerem Magen wäre das nix für mich:

Lo WAZ IM MUND 01

Das Blatt war mir einfach nur zu trocken, flach, saft- und kraftlos, flau, fad, ungewürzt, kurzum geschmacklos. Vermisst habe ich ganz besonders lokale Noten, aber seit die WAZ so viele Lokalredaktionen im Ruhrgebiet dichtmachte, fehlt deren besondere Würze: was bleibt, ist Einheitsbrei aus der Großküche.

Ich hab´s auch nicht runterwürgen können,
der Funke sprang einfach nicht über
und gezz happich auch den Kaffee auf.
Bissi Tage!
Lo


*) Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Funke-Mediengruppe)

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Geschichtenkino ab 6 in Oberhausen: „Post für den Tiger.“ Eintritt frei.

 

2020-02-19 Post für Tiger Lothar Lange

Quelle Veranstaltungshinweis: https://www.regioactive.de/


Ich freu´ mich auf ganz viele Zuhörer/schauer/innen!

🙂

 

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Oh, de Toilette!

Als ich neulich im knuffigen Oberhausener HOSTEL VERITAS einkehrte, weil es dort eine aussergewöhnlich leckere Currywurst gibt, fiel mir dieser kleine Bilderrahmen, der auf der Theke stand, mit seinem pfiffigen Spruch auf:

Veritas Toilettenschild

und dann erinnerte ich mich daran, dass ich einmal vor sehr vielen Jahren eine anrüchige Postkarte kaufte, die dann über ebenso viele Jahre den kleinen „Palast der Winde“ unserer ersten Wohnung zierte.

Ein schöner Anlass, die unbefleckt und geruchsfrei gebliebene Karte herauszukramen, um sie der Welt ohne den Besuch eines Örtchens zu zeigen:

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Voila! Amusez vous! 😉


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Flaschengeist.

Flaschengeist.

Selbst der, der hohl ist in der Birne,
mit wenig Geist hinter der Stirne:
verfügt er über Gin und Rum,
besitzt er geist´ges Eigentum.

Lothar Lange


 

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Lebenstöne.

Lebenstöne 01 Lo

Lebenstöne.

Mal Dur, mal Moll, und manchmal Fis,
ganz ähnlich es im Leben ist.
Mal geht es rauf, mal runter, weiter,
genau, wie auf der Töne Leiter.
Doch, was im Leben Du auch treibst,
gib acht, dass Du im Takte bleibst.

Lothar Lange

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