Mittwoch Leselauschen in Oberhausen: „DER STINKER“ – ein Fall für Kwiatkowski! Für Kinder ab Sieben.

Für Kinderohren ab sieben gibt wieder etwas zu Lauschen!

Jeden Morgen verschwinden Zeitungen vor Olgas Kiosk. Für einen Superschnüffler wie Kwiatkowski ein neuer Fall. Feuchte Fußspuren und ein grässlicher Geruch bringen den Privatdetektiv auf eine Spur. Und bald ist Kwiatkowski sicher:
Dieser Fall stinkt!!!

„DER STINKER“ – ein Fall für Kwiatkowski.

Am Mittwoch, 13. November 2019 um 16:30 Uhr
in der Oberhausener Kinderbibliothek im Bert-Brecht-Haus,
Langemarckstraße 19-21  46045 Oberhausen

Lo Lange Plakat Stinker

Eintritt frei.


Ich freu´mich drauf!

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Watt ein knuffigen Struwwelpeter!

Verdelli, wat happich mich beömmelt gestern in Oberhausen!

Wenn Erwachsene sich mit Vorfreude auf den Weg machen, um sich aus einem  Kinderbuch vorlesen zu lassen, dann muss es schon einen besonderen Grund dafür geben.  Und wenn sich die Zuhörer danach mit „so richtich Spässkes inne Backen“ auf den Heimweg machen, dann waren es sogar mindestens drei Gründe, die den gestrigen Lese-Abend im Schloss Oberhausen so köstlich machten:

Das Buch selbst: „Der revierdeutsche Struwwelpeter“,

der Autor und Verleger Werner Boschmann, der diesen ollen Klassiker nicht nur lustig, frech und sprachlich pfiffig in Ruhrdeutsch verfasst hat, sondern auch mit spürbar ehrlichem Spaß daraus vortrug und das Publikum zum Tränenlachen brachte,

und mit Gitarre Zepp Oberpichler,  ein kreatives Ruhrpott-Original durch und durch: toller Musiker und Buchautor mit dem Geheimwissen, dass der Rock´n Roll in Wahrheit von Oppa Wallusch aus Duisburg-Bissingheim erfunden wurde.

Kumma da, den kleinen Stropp.
Mit sein Riesenkrollekopp.
Sonne Krallen anne Footen.
Hamse lange schon verboten.
Und so Zotteln bei son Kind
Völlig ausse Mode sind.
Kennen tut den trotzdat jeder:
Hoffman seinen Struwwelpeter!

Er ist über 150 Jahre alt und ein Klassiker: Der Struwwelpeter von Dr. Heinrich Hoffmann. Es gibt ihn auf bayerisch, sächsisch, ägyptisch und in hundert anderen Versionen mehr. Nur auf revierdeutsch gab es ihn bisher noch nicht.
Diese Lücke wird nun endlich geschlossen.

Und ganz ehrlich: Der revierdeutsche Struwwelpeter ist der frechste. 

Ich hab so ein Spaß daran, dass ich für dieses Buch gern die Werbetrommel rühre:

Der revierdeutsche Struwwelpeter
Knuffige Schoten und drollige Bilders nach Heinrich Hoffmann
32 Seiten, gebunden für klitzekleine € 9,90
ISBN 978-3-942094-21-4

Noch ein lekker Lesepröbsken? Oder bestellen? Dann kumma hier:

direkt beim Verlag Henselowsky Boschman Bottrop

Bissi Tage!
Lo

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Emscherland statt Ruhrgebiet.

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Als ich vor wenigen Tagen im herbstlichen Sonnenschein längs des Rhein-Herne-Kanals von Oberhausen nach Gelsenkirchen-Bismarck radelte, führte mich der Weg an manchen Stellen auch direkt an der Emscher vorbei, wo auch das obige Foto entstand: schön liegt sie da, die Emscher in ihrem Bett, umgeben von Grün.

Noch müffelt sie, denn alles, was zwischen Dortmund und Duisburg durch über 350 Zechen, Fabriken und Menschen an flüssigem Unrat entstand, musste sie schlucken, die „Kleine Schwatte“.

Trotzdem dankt es ihr keiner.

Nö. Im Gegenteil: denn obwohl die Emscher mitten durch den „Kohlenpott“ fließt, erwies man einem anderen Fluss, der seine Sauberkeit sogar der Emscher zu verdanken hat, und dessen Name an eine Dickdarmerkrankung erinnert, die Ehre, das größte Ballungsgebiet Europas nach ihm zu benennen: der Ruhr.

Ruhrgebiet –  statt geographisch zutreffender: Emscherland.
Wer jedoch einmal eineÜbersichtskarte des „Ruhrgebietes“ betrachtet, wird feststellen, dass diese Ruhr gaaaanz tief im Süden des „Ruhrgebietes“ nur eine Randerscheinung darstellt, und wie weit beispielsweise die weltbekannten „Ruhrfestspiele“ im Recklinghausen von der Ruhr entfernt sind – und wie nahe doch an der Emscher.

Nun ist man ja immer wieder bemüht, die Städte und Gemeinden des „Ruhrgebietes“ zu einer gigantischen Stadt zu verschmelzen – und ihr den Namen „Ruhrstadt“ zu geben.

Emscherland, so wäre es korrekt. Erst recht, wo die Emscher doch 2021 wieder richtig sauber durchs Emscherland fließen wird. Viel sauberer als die Ruhr.

Bissi Tage!
Lo


Nebenbei: vor vielen Jahrzehnten gab es noch die Emscherland-Rabattmarken.
Wer erinnert sich?

Emscherland-Rabattmarken


Allet vonne und umme Emscher:

Ich bin kein Ruhri!
Allet schwatt!
Du kleine Schwatte!
Der Köttelbecken-Traum

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Bevölkerungsdichte und Platzangst

Kennze dat? Plötzlich und ohne Vorwarnung schleicht sich ein Dir ganz geläufiges Wort in den Sinn, und zwingt Dich, etwas mehr über seinen Wortsinn nachzudenken – und dann erscheint es Dir in einem ganz anderen Licht?
Passiert mir immer wieder, und ich weiss, dass ich mit diesem Phänomen nicht allein auf dieser Welt bin, denn mein geschätzter Bloggerfreund Herr Heinrich berichtet auch immer wieder davon.

Neulich war es bei mir das Wort „Bevölkerungsdichte“. Natürlich war mir sein bisheriger Sinn bekannt: es hat etwas mit der Anzahl der Einwohner pro Fläche für ein bestimmtes Land, einer Fläche oder eines Gebietes zu tun.

Nun aber kreiste dieses Wort aufdringlich und nur für mich hörbar durch mein Hirn und gab nicht eher Ruhe, bis ich ihm endlich eine ganz andere, vielleicht sogar die wirklich wahre Bedeutung ergrübelte. Und die geht so:

Unter Bevölkerungsdichte verstehe ich nun vielmehr das Gefühl, dass es rund um mich herum immer enger wird, weil ein ordentlicher Teil der Bevölkerung vom Körperumfang ebenso ordentlich zunimmt.

20191013_1826525278412344786154595.jpgIch fürchte, selbst wenn die Personenanzahl in Deutschland gleich bleiben würde, bleibt immer weniger Platz für den Einzelnen, weil sich weltweit das Gesamt-Körpervolumen stetig und vermutlich unaufhaltsam vergrößert, ausser in den Ländern, deren Bewohnern der Zugang zu Lebensmitteln nur sehr schwer möglich ist, und die Landmasse ja nicht so einfach erweiterbar ist. Außer in Holland, aber das nur für kurze Zeit, weil ja der Meeresspiegel steigt. Dann rücken wir noch dichter zusammen. Es sei denn, dass die Niederländer ihre Wohnwagen bis dahin schwimmbar bekommen

Es wird also eng.

Und das ist auch die wahre Ursache für die Klimaerwärmung.
Jeder Mensch schleppt doch eine Körperwärme von etwa 37°C durch die Landschaft, und es ist doch ganz simpel: befindet sich in einem Zimmer eine Person (ein „37°-Heizkörper“ im Wortsinne), wirkt sich dieses nur gering auf die Zimmertemperatur aus. Stopft man aber 20 Personen in das selbe Zimmer, steigt die Temperatur merklich.
Und: macht es nicht doch einen Unterschied, ob sich nun 20 Personen mit wenig (= schmale Heizkörper) – oder die gleiche Anzahl mit sehr viel Körpermasse (=große Heizkörper) in dem Raum befinden?
Auf die Weltbevölkerung übertragen: Mehr Körpermasse = mehr Klimaerwärmung.

Mist, dass mir immer so ein Unsinn einfällt.
Jetzt wird mir nämlich warm, und ich weiß nicht:
ist es nun schon die Klimakatastrophe – oder einfach nur Platzangst?

Bis die Tage!
Lo


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Sprachverschmutzung: „Ethnische Säuberung“.

Header Buchstaben

Normalerweise bin ich um Worte nicht verlegen, aber augenblicklich weiß ich ehrlich nicht, wie ich vor Empörung überhaupt beginnen soll: soeben fiel mir bei Tagesschau.de diese Überschrift ins Auge:


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tagesschau.de: Werden wieder mehr Menschen aus Syrien fliehen?

Steinberg: Zunächst einmal sehen wir, dass viele Kurden vor den Angriffen der Türkei flüchten. Der UNO zufolge sind das mehr als 100.000, die Kurden sprechen sogar von bis zu 200.000. Aber die flüchten in der Regel nach Süden, sodass weder die Türkei noch Europa diese Auswirkungen direkt spüren werden.

Gleichzeitig ist zu sehen, dass die Türkei ein klar definiertes Interesse an den neu eroberten Gebieten in Syrien hat: Sie will syrische Flüchtlinge aus der Türkei dorthin zurückschicken. Das wird aus meiner Sicht zu einer ethnischen Säuberung führen.  Nämlich, dass Kurden aus diesen Gebieten vertrieben werden und Syrer aus der Türkei dort angesiedelt werden.

Quelle: Tagesschau.de

Auszug aus einem Tagesschau-Interview mit Guido Steinberg, Nahost-Experte bei der Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin.


Verflixt! Wie verroht muss man sein, wenn man die gewaltsame Vertreibung von Menschen, die sie in unvorstellbar größte Ängste und Nöte bringt, als „Säuberung“ bezeichnet – wie das Entfernen von Schmutz, Dreck oder Müll?

Menschendreck also?

Wie kann man es zulassen, dass sich ein solch menschenverachtender Begriff, wie „Ethnische Säuberung“ so etablieren konnte?

Gab es das nicht schon einmal?
Um sich  den gern zitierten „Anfängen zu wehren“, scheint es wohl wirklich längst zu spät zu sein.

Hauptsache, das Klima stimmt.
Und für moralisches Empfinden und Gewissensangst gibt es jetzt ja die Flugscham.

Empörend.


Aus Wikipedia: Ethnische Säuberung (Auszug)

Herkunft und Verwendung

Der serbokroatische Begriff etničko čišćenje wurde im Jugoslawien der 1980er Jahre ursprünglich von Serben als Ausdruck für den angeblichen Umgang der albanischsprachigen mit der serbischen Bevölkerung des Kosovo verwendet. Zu Beginn des Bosnienkrieges gelangte der Begriff als ethnische Säuberung in den deutschen Sprachraum und in weiteren Übersetzungen in die restliche Welt und bezeichnete dort die serbischen Angriffe auf bosnische Muslime.

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Von Erbsensuppensorgen und Meerwegverpackung am Traumstrand.

Verdelli, gezz hattet mich auch erreicht: das schlechte Gewissen.
Und das kam so: ich stand bei Aldi vor den Suppenkonservendosen, weil mein Vorrat an Erbsen- und Linsensuppen daheim zur Neige ging. Ich mag Erbsen- und Linsensuppe für mein Leben gern. Natürlich bevorzuge ich beides frisch gekocht, doch, wenn es einmal schnell gehen soll, darf es auch der blechumhüllte Eintopf sein.
Doch haben Hülsenfrüchte es ja an sich, nach dem Verzehr zu wirken: sie machen satt, zufrieden, und… na ja, (*hüstel*) sie verschaffen Winde. Genauer: Darmwinde, um das Wort Furz zu vermeiden.
Nun habe ich neulich gelesen, dass genau diese Darmwinde sehr viel Methan enthalten sollen, und das sei ein 25 Mal stärkeres Treibhausgas als CO2.
Für die Bundesregierung eigentlich Grund genug, sich vor der Erlassung von Fahrverboten für ältere Diesel dringender mit einem Hülsenfrüchteverzehrverbot zu beschäftigen.

Zurück zu Aldi: auf den Suppendosen fand ich keinen Warnhinweis, wie „Erbsengenuss schadet dem Klima!“ oder „Mit Linsen geht das Klima in die Binsen!“
Trotzdem: irgendwie überkam mich vor dem Suppendosenregal das schlechte Gewissen: denn wenn so ein Darmwind ein 25 mal stärkeres Treibhausgas enthält als dieses CO2 – dann kann ich doch nicht so tun, als ginge mich das nichts an, selbst, wenn ich von meinen Darmwinden den größten Teil klimabewusst und opferbereit selbst wegschnuppern würde!
„NEIN. NEIN. NEIN.“ Immer noch vor dem Suppenregal stehend traf ich eine weitreichende Entscheidung für mein künftiges Leben: ab sofort keine Erbsen, keine Linsen mehr.

Und ich fühlte mich gut, richtig gut – und auf dem Weg in Richtung Kasse lächelte ich in mich hinein, weil niemand der anderen Aldi-Kunden eine Ahnung davon haben konnte, dass ich soeben ihnen, der gesamten Menschheit und dem Weltklima zuliebe einen bedeutenden Entschluss gefasst habe.

Die Ansage: „Liebe Kunden, wir öffnen Kasse drei für Sie!“ galt nicht für mich. Ohne Suppen, aber mit einem guten Gewissen drückte ich mich an der Schlange vor Kasse zwei vorbei.

Die Geschichte ist aber noch nicht zuende.

Nachdem ich zwei Wochen klimabewusst auf Erbsen und Linsen verzichtete, und somit meinen ökologischen Fußabdruck stark verkleinerte, flog ich zum minimalen Ausgleich dafür in Urlaub an das blaue Meer nach Fuerteventura. Klimafreundlich dabei: auf Hin- und Rückflug hatten wir Rückenwind. Sagte der Kapitän. Ischwör.

Nicht weit von meinem Hotel befindet sich der schönste und modernste Supermarkt der gesamten Insel: Mercadona.

Das Warenangebot ist riesig – und ganz besonders viel Wert legt man hier auf Hygiene. Hier liegen keine Gurken oder Salatköpfe so einfach lose und unverpackt in den Regalen, auch nicht der Porree oder der Sellerie, auch Äpfel und alles andere an Obst und Gemüse ist hier ordentlich schützend in Plastikfolien verpackt und sicher eingeschweißt.

Kunden dürfen sich auch gern und reichlich mit zusätzlichen kostenlosen Plastiktüten eindecken, der Hygiene zuliebe.

Auch eigene Einkaufstaschen muss der Kunde auch nicht dabei haben: der gesamte Einkauf wird von Servicekräften rasend schnell und fachgerecht in schöne bunte Plastiktragetaschen eingepackt, ebenfalls ohne Kosten. Toll, was?

Pah! Dieser tolle Kundenservice wird durch eine besondere, fürsorgliche Aufmerksamkeit noch getoppt: im Eingangsbereich dieses wunderbaren Supermarktes auf der Sonneninsel darf man sich gratis an schönen längliche Plastiktüten bedienen: zum Schutze des mitgebrachten Regenschirmes (siehe Foto).

Tja, und wer nun glaubt, dieser Plastik-Meerwegverpackungs-Supermarkt habe kein Gewissen oder noch nie etwas von Klimaschutz gehört, der  liegt falsch, denn diese Umweltschutz-Plakate zieren den Eingang und finden sich im Inneren des Supermercados wieder:

2019-09 MERCADONA Plakate 2
„2a semana conta el desperdicio“
„Zweite Woche gegen Müll“

 „Está en tu mono. Reduce el uso del plástico“
„Es liegt in Deinen Händen: Reduziere den Gebrauch von Plastik“


Und das Ende der Geschichte geht so:
Nach Rückkehr aus dem Urlaub bin ich dann erst einmal wieder zu Aldi und hatte ganz schön zu schleppen: zwei Dosen Erbsen- und zwei Dosen Linsensuppe wiegen ja auch was.
Und das schlechte Gewissen? Tja, das ist irgendwie verduftet.

 

Bis die Tage!
Lo

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Deutschland kocht über.

Unglaublich: es wird schubbig (kalt, ungemütlich), das Jahr ist fast schon um.
Und was hatten wir doch für einen heißen Sommer!
Schon vergessen? Ist noch gar nicht so lange her. Sogar bis über 40°C hatten wir auszuhalten.
Ganz Deutschland war so doll am Schwitzen, daß man schon mit Hochwasser durch anschwellende Schweissbäche rechnen musste und die Regierung hierfür bereits Notfallpläne, Gummistiefel und Nasenklammern bereit liegen hatte.
Im Zoo hatte man den Pinguinen Rasensprenger aufgestellt und den Affen gefrorenes Obst spendiert.
In den Fußgängerzonen war viel triefendes Wellfleisch unterwegs und die klassisch-deutsche „Socken-in-Sandalen-Mode“ blieb auch im letzten Sommer unausrottbar und hitzeresistent erhalten.
Und alle glauben an das Märchen vom wachsenden Ozonloch, das schuld an der Erderwärmung sein soll.

Ozonloch? Nö.

Die Wahrheit: schuld an der ganzen Klimakatstrophe sind all´ die Lafers, Lichters, Leckers, Nelsons, Hensslers und die vielen anderen Kochshow-Brutschel-Profis, die tagtäglich unter Volldampf sämtliche Backöfen, Fritteusen und Kochplatten im Lande anheizen, unbedarfte Hausfrauen und -männer zum Nach-Mälzern animieren.
Die Folge: noch mehr Backöfen, Weber-Grills, Fritteusen, Microwellenherde im Land. Eine Heizspirale ohne Ende.

Deutschland kocht über.

Und was ist die Folge davon?
Wärme macht schlapp und denkfaul. Das große Fressen auch.
Wer kennt nicht den abgeschlafften Zustand nach dem Mittagessen?
Richtig: „Suppenkoma“ nennt man das!
Wir werden träge, leiden unter Müdigkeit und Schlappheit und bekommen nix mehr mit.

So am Denken gehindert, glauben wir auch weiterhin brav und kartoffeldeutsch an das böse Ozonloch und vergessen dabei:
Wissenshunger kann nicht durch Kochsendungen gestillt werden.

Ooops! Ein kleines Hüngerchen macht sich gerade breit…
Mal nachsehen: vielleicht finde ich ja noch´n lecker Stücksken Braten im Fernseher?

Bissi Tage!

Lo


Hinweis: Dieses ist ein auf kleinster Flamme leicht wieder aufgewärmter Beitrag aus der Vergangenheit. Man soll ja nix umkommen lassen.😋🍴


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Geschichtenkino Oberhausen: Oskar und der sehr hungrige Drache.

Für Kinderohren ab sechs: es gibt wieder etwas zu Lauschen und zu Sehen!

leselöwen lothar lange drache oskar

Am Mittwoch, 9. Oktober 2019 um 16:30 Uhr
in der Oberhausener Kinderbibliothek im Bert-Brecht-Haus,
Langemarckstraße 19-21

Eintritt frei.


Nachtrag:
Ich freue mich:
es war die bisher am besten besuchte Vorleseveranstaltung für mich, und es hat wieder richtig Spaß gemacht: das Vortragen selbst, als auch die anschliessend netten Seitengespräche mit Kindern, Eltern und Großeltern. 😊👋👋

Und am Mittwoch, 13. November 2019 um 16:30 Uhr
gibt es einen richtig spannenden Krimi für Kinder ab 7:
„DER STINKER“ – ein Fall für Kwiatkowski.


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STADSGEZICHT. Fassadengedicht in Venlo/Niederlande

Van tijd tot tijd moet het zijn: snel over de grens naar Nederland – und sich ins Getümmel stürzen: „wandelen en winkelen“, wie der Niederländer sagt: ein bißchen bummeln und einkaufen.

Venlo an der Maas  liegt etwa eine halbe Stunde Autofahrt entfernt.

Und obwohl wir wissen, dass es dort besonders samstags immer sehr rummelig zugeht, weil gefühlt halb NRW diese Stadt überflutet, um sich nach dem hamsterartigen Lebensmitteleinkauf bei den zwei geschäftstüchtigsten „Brüdern von Venlo“ den Bauch mit Matjes, Friet speciaal, Bitterballen oder Frikandel vollzuschlagen, fahren wir hin.

Und finden bei all´ dem Gewusel auch etwas zum Innehalten:

An einer Hausfassade in der Sint Jorisstraat im Zentrum von Venlo entdecken wir ein Gedicht des niederländischen Dichters uns Malers  Pierre Kemp
und sind spontan ereinnert an den Streit um das Gedicht von Eugen Gomringer

2019-10-05 Venlo stadsgezicht gedicht

STADSGEZICHT
DE STAD is vol wielen en hoeken
DE HUIZEN vol ramen en zoeken –
de mensen gaan heen en weer.
DE MENSEN zijn vol mannen en vrouwen
en om de hoek van gebouwen

kijkt een dame in een heer.

Pierre Kemp
Verzamelde gedichten, Amsterdam


Frei übersetzt:
STADTANSICHTEN

DIE STADT ist voller Räder und Ecken
DIE HÄUSER voller Fenster und Suchen
Die Leute gehen hin und her.
DIE MENSCHEN sind voll von Männern und Frauen
und um die Ecke von Gebäuden
schaut eine Dame (in?) nach einem Herrn. (?)


Die Fassadenbeschriftung ist auf eine Initiative der Stiftung „VenlopoëZiet“ zurückzuführen, die bestrebt ist, den öffentlichen Raum der Stadt mit Poesie zu verschönern.  In Venlo sind bereits mehrere Fassaden auf diese Weise beschriftet worden.

Eine wunderbare Idee – und eine gute Gelegenheit, inmitten des Kaufrausch- und Touristentrubels innezuhalten.
Unbedingt nachahmenswert.

Der kleine Trip über die Grenze hat sich wirklich gelohnt.
Ach ja: auch wegen der drei Pfund preiswerten Kaffees…

Tot de volgende keer!
Lo

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My hemd is cletchnäss.

Der Regen kam dieses Mal aus England.

Hätte der Brexit zum 29. März geklappt, wäre es bei uns trocken geblieben.
Zollgrenzen als Wetterschutz.

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