Grönland gehört…

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Pottwinter.

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Der echte Ruhrgebiets-Schneemann, und wie man ihn erkennt.

Beim Ruhrgebiets-Schneemann handelt es sich um eine eigene Gattung.
Typisch sind die erdige Patina, die natürliche Laubbeimischung und die robuste Erscheinung. Hier exemplarisch ein Original aus dem Oberhausener Kaisergarten.

WARNUNG! Bei Schneemännern außerhalb des Ruhrgebiets, die ähnlich aussehen, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um billige Fälschungen. Ein rein-weisser Schneemann ist garantiert nicht von hier. Nur der echte Ruhrgebiets-Schneemann kommt mit Erde, Gras und Geschichte. Alles andere ist Dekoschnee.

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Arsch hoch! (auch zum Hören)

Froos Neuss! 

Gezz mal ehrlich:
isset nich komisch, wenne gefragt wirss,
oppe auch gut “rübergekommen” biss, in dat neue Jahr?

Na, logo, bisse rübergekommen!
Wahrscheinlich haben et sogar alle geschafft.
Jedenfalls kenn´ ich keinen, der da noch im alten Jahr hängen geblieben is,
et sei denn, er hat Silvester nich überlebt.

Ja, und dann is man ja gespannt, wat dat neue Jahr wohl so bringt…

Wie?
Dat Jahr?
Dat bringt wat?
So, wie der Weihnachtsmann?
Oder eher so, wie Amazon?
Amazon bringt nämlich nur dat, watte auch selbs bestellt hass.
Meistens jedenfalls.
Ob dat allerdings so, wie bestellt geliefert wird, dat is ´ne andere Frage.
Aber nur darauf warten, datt dat Jahr wat bringt, dat is zu einfach!

Und so is dat auch mittem neuen Jahr.
Da musse Dich schon en bissken selbs drum kümmern,
datte ordenlich Lebensfreude und richtich Spass im neuen Jahr kriss!

header kohlenspott Exfrauen

Also – Arsch hoch, runter vom Sofa!
Dat Jahr is jung – lasst uns wat draus machen!

Aber wat richtig Schönet!

Froos Neuss!
Euern

Lothar Lange Kohlenspott



Hier auch zum Hören:
„Arsch hoch!“

Kohlenspott: Arsch hoch  / Jingle: Cleric – In the moment of inspiration / Jamendo.com (free)

 

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2026 ? Kann kommen!

So, die Sonntachsbuxe und dat Hemd „für gut“ sind gebügelt,
die Rolle Luftschlangen liegt bereit, und die mittem Bürolocher eigenhändig gestanzten Konfetti auch, Pülleken Rotkäppchen-Sekt is kalt…

…bis gerade eben noch schnell die neue Jahreszahl geübt: Fettich!

Kann kommen, dat neue Jahr! Ich bin schomma soweit!

Rutscht gut rein – und ein ganz dicket DANKE! für Euer treuet Lesen!

Bis nächstet Jahr!


 

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„14 Tage Scheißerei, kurze Arme und kein Klopapier!“ Böller-Angriff auf Straßenbahn in Duisburg und andere Abscheulichkeiten

„Weisse, wat dieset Pack verdient hat? 14 Tage Scheißerei, kurze Arme und kein Klopapier!!“, schimpft einer meiner Bekannten am Telefon.

Recht hatter:

Unbekannte haben nämlich in der vergangenen Nacht in Duisburg-Hochfeld eine Staßenbahn mit Böllern angegriffen. „Bei der Leitstelle gingen an dem Abend mehrere Meldungen über die Angriffe ein. Aufgrund der Häufung entschied die DVG, den betroffenen Bereich vorübergehend zu umfahren“, so Radio Duisburg.

Verdammt noch mal! Das ist so widerlich! Immer öfter werden Rettungskräfte, Feuerwehrleute, Bus- und Bahnmitarbeiter von Unbekannten verbal und körperlich angegriffen, sogar bespuckt!
Verflixt! Menschen, die in ihrem Job ihr Leben riskieren, um anderen zu helfen, oder sie zu schützen, die verdienen verdammt noch mal Respekt!  
Die Angriffe auf Einsatzkräfte müssen empfindlich hart bestraft werden. Wer eine Rettungskraft angreift, bedroht bewusst das Leben von Menschen. Es ist höchste Zeit, klare gesetzliche Folgen zu schaffen, die solche Taten abschrecken und die Sicherheit der Helfer garantieren.
Was ist bloß  los mit den verrohten Menschen, die solche Taten begehen? Fehlender Respekt, Entsolidarisierung und eine Kultur der Gleichgültigkeit gegenüber anderen: ist das schon unser Normalzustand?

“ 14 Tage Scheißerei, kurze Arme und kein Klopapier!!“

Ja, und zur Abschreckung obendrein noch ein paar Tage Mitfahrgelegenheit auf Feuerwehr- oder Rettungswagen, um mit eigenen Augen sehen zu können, wie es ist, schwerst verletzte Menschen zu bergen, sie aus Fahrzeugen herauszuschneiden, Gliedmaßen zu suchen, schockierten Betroffenen zur Seite zu stehen, zu trösten…

So, das musste mal raus!

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Liebe Umtauschgemeinde!


Liebe Umtauschgemeinde!
Ich rufe Euch zu:
„Freuet Euch: es ist endlich wieder soweit!“,
denn die Tage, auf die wir alle so sehnsüchtig gewartet haben,
sind nun gekommen:

>> Die Umtausch-Tage des Jahres 2025 <<

Puppe

Der erste unserer höchsten Feiertage fällt in diesem Jahr auf MONTAG, den 29. Dezember 2025

Und so haben wir auch noch den DIENSTAG, 30. Dezember 2025, und zum guten Schluss sogar noch den halben Silvestertag, uns am Tauschen zu berauschen.

Jedoch, liebe Schwestern und Brüder, sollten wir den 24. Dezember dabei nicht minder achten. Ist er doch der Tag, an dem wir jährlich unsere Umtausch-Objekte endlich in Händen halten können.

Einige schwere Opfer
sind dafür zu erbringen, fürwahr!

So wurde mir von Zwangsgesang, Gedicht-Aufsagen und von üppigem Essen mit unvermeidbaren Anverwandten berichtet;
ein Gemeindemitglied ist gar von einem Kind mit Blockflötenklängen gefoltert worden!

Aber, wie sagte schon der englische Philosoph Herbert Spencer?
„Der Mensch ist entweder Opfer seines Schicksals
oder Meister seiner Bestimmung“

Unsere Bestimmung ist die Hingabe an den Umtausch, denn all die geschenkten Scheußlichkeiten an ihren alten Platz zurückzubringen
erfüllt uns mit echter Freude und Befriedigung.

All die Kassenbons, Garantiescheine und Originalverpackungen
gehen den Weg, den wir für sie bestimmt haben:
Zurück in die verführerischen Tempel des Konsums.
In die Regale der Abscheulichkeiten.

Und ich sage Euch:
unsere Portemonnaies werden sich füllen mit Mammon, Kohle, Zaster, Knete.
Und wir werden all dieses schöne Geld dazu nutzen,
uns davon wunderbare Dinge nach unserem eigenen Geschmack zu kaufen.
Ja! Es ist wieder einmal wunderbar!

Frohlocket!
Wahrlich, die Umtauschtage sind der gerechte Lohn
für all die Lebkuchenberge, Gesänge und Tannennadeln.

Unsere Losung für die Umtauschtage 2025:
„Kein Weihnachtsengel jetzt mehr rauscht,
– ab Montag, da wird umgetauscht!“

findet nun zu ihrer Bestimmung.

So gehet hin, Schwestern und Brüder,
tauschet um und mehret Euch!

Saleluja!

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Weihnachtswünsche in den 50ern. Kinder- und Erwachsenenträume. Zum Erinnern…

In einer meiner Schatzkisten schlummert eine alte Ausgabe der HÖRZU vom 10. Dezember 1955. Gestern kramte ich sie wieder einmal hervor, um darin zu blättern: und sofort tauchte ich ein in die Zeit der Pettycoats und des Wirtschaftswunders. Eine Zeit, in der es begann, in Deutschland so langsam wieder bergauf zu gehen, und in der die Weihnachtswünsche noch bescheiden ausfielen, wie man hier in den Anzeigen von 1955 sehen kann.

Ein Stück Palmolive-Seife zu DM 1,50 als glücklichmachendes Weihnachtsgeschenk für die Frau, oder besser noch, die Luxusversion mit drei Seifenstücken im Geschenkpaket zu DM 2,25

Und damit auch der Herr des Hauses zu Weihnachten glücklich ist, bekommt er einen Gilette-Rasierapparat zu DM 5,00 mit durchsichtigen Kunststoffetui in hübscher Weihnachtsverpackung unter den Baum gelegt. „Darüber freut er sich bestimmt“, verspricht die Werbung von damals.

Das Festmahl an Heiligabend bestand meist aus Kartoffelsalat mit Würstchen,  und wer sogar schon ein Rundfunkgerät besaß, genoss das Mahl bei weihnachtlichen Klängen aus dem Radiolautsprecher.
Wir hatten kein Wohnzimmer, sondern nur eine kleine Wohnküche mit einem Kohleofen darin, und wenn die Herdplatte rot glühte, streuten wir ein paar Tannennadeln darauf, damit es schön weihnachtlich duftete.

Und was das Christkind in den 50ern so alles an Spielzeugträumen „im Angebot“ hatte, habe ich hier einmal zusammengestellt, und weiter unten sind Links zu meinen bisherigen nostalgischen 50er-Jahre-Spielzeugtraum-Beiträgen zu finden…

Viel Freude beim Betrachten und Erinnern!
Allen eine richtig schöne Weihnachtszeit!

Kinder-Weihnachtswünsche – Spielzeug in den 50ern

Spielzeugträume von einst…

Spielzeugschätze damals: Knatterboot & Haribo-Flieger

Spielzeugträume von damals… (3)

Kinderträume aus Blech in den 50ern und danach.

Spielzeugträume (5) damals…


Das Schönste im Leben ist der Wunsch  –  das Nächstschönste die Erfüllung.
Margaret Mitchell

 

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Maria, die Trümmerfrau aus dem Rama-Karton.

Header Rama2

Seit ungezählten Jahren schlummert in unserem Keller ein uralter Rama-Karton, der nur einmal im Jahr – in der Adventszeit – hervorgeholt und vorsichtig geöffnet wird, denn darin befindet sich ein uralter kleiner Holzstall und in alte Zeitungen eingewickelte bunte Krippenfiguren aus Pappmaché, die schon den zweiten Weltkrieg überstanden haben.

Nicht aber Kriegsfolgen, sondern vier Kinder-Generationen sind für den Gesamtzustand der alten Figuren verantwortlich: dem Hirtenhund fehlen beide Ohren, dem Esel wurde zumindest eines wieder angeklebt, die Beine des Kamels haben schon viele Frakturen erlitten, aber UHU sei dank ist das olle Höckertier immer noch standfest. Maria, die recht gut erhaltene Trümmerfrau, ihr ollen Jupp und der kleine Hosenscheißer in der Krippe sehen trotz ihres hohen Alters immer noch ganz prima aus.

Doch richtig spannend sind die alten Zeitungen, die die heilige Sippschaft umhüllt, um sie vor Bruchschäden zu schützen. Diese sind aus dem Jahr 1982 und 1986.

Das Angebot der 0,7 l-Flasche Mariacron zu DM 11,99 passt zur heiligen Familie wie das Kamel zur Nachricht über den günstigen Benzinpreis (DM 1,21 für den Liter Normalbenzin). DM = Deutsche Mark. Die Älteren werden sich noch erinnern.  Ja, und die drei Könige entpuppen sich tatsächlich als Orient-Teppichhändler. Mit 50% Rabatt. Selbstverständlich..

Und hätte Maria bei dem Angebot, einen OPEL-Kadett „Silver-Jet“, metallic  1,3 Liter Normalbenzin, 3-türig, Luxus  für nur DM 13.350.- zu erstehen, nicht vielleicht doch auf den Esel verzichten können? Notfalls auf Raten mit einem „Superzins“ von nur 11,5 % effektiv?
Gut, vielleicht aber ahnte die Maria damals schon, dass ihr Sohn später einmal in Jerusalem alle Händler und Geldwechsler aus dem Tempel scheuchen wird. Vielleicht gab es damals aber auch noch keine Autos, oder es waren noch Monatsraten auf dem Esel offen?
Wer weiß?

Aber, was ist das denn da?

Guck mal: da! Ganz unten im Rama-Karton!
Lametta? Tatsächlich. Lametta-Reste.

Ramakarton Kohlenspott (2)

Dann stimmt es ja doch, was Opa Hoppenstedt bei Loriot zu Weihnachten 1976 ausrief:

„FRÜHER WAR MEHR LAMETTA!“

Also!
Auf in die besinnungslosen Tage!


Nachtrag Dezmber 2025

Der Rama-Karton ist immer noch in Gebrauch, und die alten Zeitungen schützen weiterhin die Figuren. Dieses ist ein sehr sorgfältig recycelter Beitrag aus dem Jahre 2017,
sekundenkleberfrei. W
egen Umwelt, Planetenrettung, Grünen-Beruhigung und so.
Lo.

 


 

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Ein Nacktfoto vom Bullemann.

Verdelli, wat hatten wir früher Schiss vor dem Bullemann!

Na? Wer kennt ihn noch?

Hier ein Nacktfoto von ihm. „Nackich“ sieht er noch viel, viel schlimmer aus, als wir verängstigten Kohlenpott- Kinder ihn uns jemals haben vorstellen können! In Gelsenkirchen-Horst hat man ihm ein Denkmal gesetzt, und ihn zur Strafe, weil er Generationen von Ruhrgebietskindern in Angst und Schrecken versetzt hat, „nackich“, also ohne Klamotten ganz hoch oben auf einen Turm der Zeche Nordstern gesetzt.

Dat hatter gezz davon, der doofe olle Bullemann!

Hier mehr über den Bullemann, den einstigen Kinderschreck des Ruhrgebiets:

  Angst vor dem Bullemann.

 

Bis die Tage!

Psst…, bald kommt das Christkind.

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