Suchauftrag.

Gesehen auf Langeoog wenige Meter vor der Kasse eines Andenkenladens.😊

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Lachen ersetzt ein Ei.

Als medizinischer Laie stelle ich hier und jetzt die Behauptung auf,
dass Lachen ansteckender als Corona, dafür aber viel gesünder ist.

Ich bin gespannt, wer mir das Gegenteil beweist.

Lachen 2

Bis dahin empfehle ich mich entpannt gespannt:
Lo


Nachtrag:
das hätte ich in der Tat schon im Beitrag erklären sollen: Lachen ersetzt ein Ei…. ist ein geflügeltes Wort bei uns und soll bedeuten, dass Lachen eben gesund ist.
Derzeit befinde ich mich auf einer Insel im Norden und habe nicht immer ein ausreichendes Netz gehabt, das schon früher zu erklären. Herzliche Grüße!

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Aufgelockerte Bumsrepublik

Warum gibt es nicht einfach nur zwei Bundesländer:

ALDI-Nord und ALDI-Süd?

Header Clorollia

Der aktuelle Stand der Lockerungen in den Ländern:

BADEN-WÜRTTEMBERG: Speiselokale offen. Flädlesuppe zur Zeit nur aus Flaschen.

BAYERN: Nur Außenbereiche von Restaurants offen. Und auch nur bei Regen. München mit Schutzmaske bedecken.

BERLIN: Essen in Restaurants ist möglich, Spuckschutzpflicht.

BRANDENBURG: Restaurants können öffnen, können es auch lassen.

BREMEN: Es gelten ein Thekenverbot, Sitz!- Platz!- und Fass!-pflicht für Hunde.

HAMBURG: Restaurants sind offen, nur für Schiffer, die einen im Kahn haben.

HESSEN: Gaststätten geöffnet, pro fünf Quadratmeter Fläche nur ein Bembel erlaubt.

MECKLENBURG-VORPOMMERN: Restaurants sind geöffnet. Keine Waren an der Müritz.

NIEDERSACHSEN: Restaurants sind geöffnet, es sei denn, sie sind zu.

NORDRHEIN-WESTFALEN: Alles geöffnet. Oder zu. Geh hin oder Laschet.

RHEINLAND-PFALZ: Gaststätten und Bars öffnen, pfalz mal einer kommt.

SAARLAND: Restaurants offen, bewirtet wird ausschließlich unter den Tischen.

SACHSEN: Broilerbuden offen. Hochdeutsch weiterhin nicht möglich.

SACHSEN-ANHALT: Alle Kneipen seit Freitag wieder offen. Nur Pilz vom Fuß.

SCHLESWIG-HOLSTEIN: Flens mit Fisch nur aus Buddeln auffem Deich.

THÜRINGEN: Offen? Zu? Egal – Is doch eh Wurst.


 

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Pollenfeldzug.

header bürkeborke

Verdelli, wat ein Glück, datt meine Schulbildung nich ausreichte, datt aus mir ´n Akademiker hätte werden können.

Ich kenne einen, der is saisonaler Birkenpollenallergiker.
Ich weiss ja nich, wo man dat studiert, aber ganz ährlich: Spaß hat der nich.
Et wär zum Heulen.
Sachter jedenfalls.

Mit tuter Leid.
Birklich.


 

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Vom Liebesfeuer bis zum Ungeheuer.

Header BH-Geweih

Vom Liebesfeuer bis zum Ungeheuer

Vor der Heirat: Abenteuer,
Lust auf Liebe, nackte Haut.
Taumelnd, blind vor Liebesfeuer
Schwur auf ewig, schnell getraut.

Sie ist, wie es sich bald schon zeigt
dem Mammon gar nicht abgeneigt,
hat heimlich sich was abgezweigt,
bis es den Dispo übersteigt.

Die Liebe? Ach, die war einmal.
Bald einmal nur noch – pro Quartal.
Sein Portemonnaie wird dünn und schmal,
dagegen wächst proportional
ihr Kleiderschrank – samt Schuhregal.

Von Tag zu Tag, gedankenschwer
und tiefbetrübt bemerkt nun er,
dass doch so ein Geschlechtsverkehr
ganz ohne Heirat bill´ger wär.

Sein gierig Weib, dies Ungeheuer,
das gar nicht lieb, sondern nur teuer,
 das wünscht er sich im Hexenfeuer.
Oder die Vergeltungssteuer.

Lothar Lange

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Zum Tage.

Muttertag

Heute nicht vergessen, Mama den Staubsauger ans Bett zu bringen!

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Gefährlichet Süppken vom Krisenherd.

So´n richtich lecker Süppken – dat wär doch mal wieder wat, dachte ich mir. Ich glaub, ich geh mal annen Krisenherd. Dat Kochen auf sonnem Krisenherd is natürlich nich ganz einfach, weil da krisse, wenne nich höllisch aufpasst, die Hitze nich reguliert. Und zack!, kocht Dir allet über, und dann hasse dat Malör: eh´ Du Dich versiehss, fängt der Pott an zu brodeln, dat heiße Süppken wird zum Vulkanausbruch mit Nudeln und schwappt über: allet auffe Herdplatte und auffen Boden – und weile gezz nich weisst, watte zuerst machen sollz, merkste, datt gezz sogar Deine Stimmung mit am Kochen is. Und dann kommt dat anwachsende Geräusch, watte noch – wenne ´n bissken älter biss – vom HB-Männeken her kennz: gezz gehsse mit Schmackes anne Decke!!!

Und eine Stimme sacht: Halt – mein Freund, wer wird denn gleich anne Decke gehen! Greife lieber zur Sparflamme, dann geht allet – wie von selbst. Wenne Dir Dein eigenet Süppken kochst, dann bloß nich auffem Krisenherd! Dat macht nämlich allet immer noch schlimmer, als et in Wirklichkeit is. 

Kumma, dat merkste doch gezz schon bei diesem Klorollia-Verwirrus:          Gut, is allet nich einfach, stimmt. Aber: hasse dat auch gemerkt, datt vielet von dem, watte inne Zeit davor glaubtest, dattet wichtig ist, eigentlich nur ´n Klacks is –  im Vergleich zu dem, watte schon lage nich mehr hattest: ´so ´ne töffte härzliche Umarmung, dat gesellige Zusammensein mitte ganze Familie und die anderen, die Du am Vermissen biss?

Deswegen: Finger weg vom Krisenherd!                                                                            Wird allet nich so heiß gegessen, wie et überkocht.

Bissi Tage! Lo


 
Foto von Michael Treu auf Pixabay, bearbeitet von Lo
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Scharf machen?

Hanswurst MH

entdeckt: Currywurst-Fachgeschäft in Mülheim-Styrum / Foto: Lo

Currywurst.

Herbert Grönemeyer.

Gehse inne Stadt
Wat macht dich da satt
‚Ne Currywurst
Kommse vonne Schicht
Wat schönret gibt et nich als wie Currywurst
Mit Pommes dabei
Ach, dann gebense gleich zweimal Currywurst
Biste richtig down
Brauchste wat zu kaun
‚Ne Currywurst
Willi, komm geh mit
Ich krieg Appetit
Auf Currywurst
Ich brauch wat in Bauch
Für mein Schwager hier auch
noch ’ne Currywurst
Oh Willi, wat is dat schön
Wie wir zwei hier stehn
Mit Currywurst
Oh Willi, wat is mit dir
Trinkste noch n‘ Bier
Zur Currywurst
Ker scharf is die Wurst
Mensch dat gibt ’n Durst
Die Currywurst
Bisse dann richtig blau
Wird dir ganz schön flau
Von Currywurst
Rutscht dat Ding dir aus
Gehse dann nach Haus

Da läuft einem dat Wasser im Mund zusammen
Und wat hat dat Büdchen? ZU.
Bissi Tage!
Lo
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„Leck mich am ….

Header masked

„Leck mich am Arsch!  Herr Pastor – ich hätt´ Sie beinah´ nicht erkannt!“


Erste Erlebnisse mit der Maskenpflicht.

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Maskenball?

Gezz, wo et ja Pflicht is, datt sich jeder umme Mund- und Nasenpartie verburkadieren muss, merke ich erstmal, datt dat auch wat Positivet hat, datt dat so is.

Auf einmal is um mich herum irgendwie allet ein bissken schöner. Ja, wirklich. Gut, kann ja sein, datt dat sonnige Wetter und dat sprießende neue Grün auch dazu beiträgt, aber dat alleine isset nich.

Nee, dat hat eher wat mit dieser neuen Vermummungspflicht zu tun, und man viel Unschönet nich mehr zu sehen kriegt.
Weil et gezz amtlich vorgeschrieben verhüllt sein muss:

So manchen Kanisterkopp mit seiner krummen Gesichtskirmes, so manchen Muffenkopp mit seinem ollen Flunsch – so manche Pockentrulla mit Damenbart: allet schön da, wo et hingehört, nämlich schön hinter Stoff oder Papier vor der Menschheit versteckt.

So gerne mir dat Leid tut, aber ich kann mein Spässken über die Maskenpflicht nich verschweigen: für mich hat dat schon wat von „Unser Dorf soll schöner werden“.

Apropos schöner: et is ja nich so, datt da nur Unschönet verdeckt wird. Ich happet bemerkt, datt et mich bei manchen Frauen irgendwie neugierig macht, wenn ich neuerdings nur ihre Augen sehen kann. Verdelli! Dat alte Spiel von Verhüllung und Enthüllung, dat scheint immer noch zu funktionieren. Da willze doch gerne wissen, wie wohl der Rest vonne geheimnisvoll vermummte Wimpernkönigin aussieht, oder?

Lo masked small

Und dat amtliche Vermummen hat noch einen Vorteil: wenn ich gezz jemanden grüße, den ich eigentlich lieber von Weitem sehe, dann muss ich nich mehr freundlich lächeln. Ich sach einfach „Tach“ – mach´ne Fratze – und streck ihm ein kleinet bissken die Zunge raus. Sieht er ja nich.

Is nur doof, wenn ich mal vergessen hab, die Maske aufzusetzen..

Also: bissi Tage!
Man sieht sich – ein bissken.
Lo

P.S:
Ich bin ja nich so bewandert in Sport: wie geht eigentlich Maskenball?


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