„Kalt erwischt!“ Geschichtenkino Oberhausen. Für Leselauscher ab sechs.

Wie? Der Winter fällt aus?
Peter Piek, der Igel, traut seinen Ohren kaum. Was sollen die anderen Tiere jetzt bloß mit ihren Wintersachen tun? Na klar, sie machen einen Flohmarkt! Und schon beginnen sie hin und her zu tauschen: aus dem Eishockeyhelm des Fuchses wird ein Paddelboot für den Igel, aus dem Schlitten von Aaron dem Hirsch eine Hollywoodschaukel und aus dem warmen Bärenfell ein Badekleid.
Doch gerade als die Tiere mit ihrem Sommerfest beginnen wollen, rieseln die ersten Flocken vom Himmel. Was nun? Eine lustige, fantasievolle Geschichte voller Überraschungen. 

lesen mit Lothar Lange Flyer

Ich freue mich wieder auf viele, viele Leselauscher,
die darauf gespannt sind, wie diese Geschichte wohl ausgeht.

Lothar Lange


 

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Lebenserwartung is Kokolores.

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*Sie haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 83 Jahren*

Wer? Ich? Nö, hab ich nicht. Wer behauptet denn sowatt?
Hörnse mal: ich hab doch keine Lebenserwartung!
Wat soll ich denn damit? Ich bin doch am leben. Und dat sogar schon lange.

Meine Mutter, ja, die hatte vielleicht, als ich „unterwegs“ war, „Lebenserwartung“, weil se auf mich, auf dat kleine, neue Leben wartete. Und als ich dann da war, da war et vorbei mitte Lebenserwartung von ihr. Also…. von mir.

Ach, et geht um die Dauer? Meinen Se gezz Lebensdauer?
Ja, verdorri, dann müssen Se dat Kind doch auch mal beim richtigen Namen nennen:  warum sagen Se nich Sterbeerwartung?

Nö, da hab ich aber auch keine Erwartung: wenn dat Leben et gut mit mir meint und mir nix weh tut, und ich Spaß hab, dann darf et gern richtig lange dauern. Und wenn et furchtbar und bescheiden ist, darf dat Lebenslicht von mir aus auch ´n bissken früher ausgehen. Aber da warte ich doch gezz nich drauf.

Hörn Se mal, ich sitz doch nich datt ganze Leben lang inne dunkle Stube und guck aussem Fenster, ob der Sensemann vielleicht mal vorbeikommt. Wissen Se wat? Der kommt auch, ohne datt ich auf den warte.

Ich weiss sowieso schon ziemlich genau, wann ich sterbe.
Glauben Se nich?
Ich sach et Ihnen, aber behalten Se et für sich:
ungefähr drei Tage vor der Beerdigung!
Hihi…., dat hätten Se gezz nich erwartet, wat?
Nee, war nur Jux. Könnte aber hinkommen.

Aber wissen Se, wat ich wirklich hab?

Dat is Rentenerwartung. Hörn Se mal: die spür ich am schlimmsten immer dann, wenn der Monat auffet Ende zugeht.
Und wissen Se, wat ich, solange dat mit mein Verständnis für meine Heimatsprache noch klappt, unbedingt erwarte?
Datt man die Dinge beim richtigen Namen nennt.
Lebenserwartung, tsss…
Wat ein Kokolores…
Is doch wahr.

Bissi Tage.
Lo.

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Mit einem bunten Elefanten und Fräulein Schlicht auf der Couch.

Das hätte ich mir vor wenigen Tagen nicht träumen lassen: ich liege, schön warm eingemuckelt in meiner blauen Lieblingskuscheldecke, blicke auf einen bunten Elefanten und habe dabei Fräulein Schlicht im Sinn, und ich frage mich: ist es Zufall? Oder hat gar Bloggerfreund Jules van der Ley seine Hand mit im Spiel?

Nein, ich glaube eher, es ist Zufall, denn, wenn Jules seine Hand im Spiel hat, dann hat es mit Schreiben zu tun – und an Geisterkram glaube ich nicht.

Und was der Mensch nicht begreift, nennt er dann eben Zufall!

Zufällig machte Jules in seinem Blog Reklame für sein neues Buch „Goethes bunter Elefant“. Ich bestellte es – und freute mich auf die 81 schrägen Geschichten darin.

Nur, wann ich wohl die Zeit dazu finden würde, sie alle zu lesen -das war mir noch nicht so klar.

Zufällig macht sich schon vor wenigen Tage ein zaghaftes Kratzen im Hals bemerkbar, das sich über Nacht auf brutale Weise mehr Aufmerksamkeit von mir erzwang, indem es mir das Schlucken schmerzhaft werden ließ. Was folgte, waren die üblich verdächtigen und gemeinen Komplizen mit ihren fiesen Attacken – bis hin zur für uns Männer lebensbedrohlichen Rüsselseuche. Schniefen, Husten, Röcheln – da hilft nur Couch und viel Tee.

Mooooment mal! RÜSSEL? TEE? DAS BUCH!!!

„Goethes bunter Elefant“ & „Teestübchen Trithemius!!“

bunteselefantenbuch

Tja, und nun habe ich ZUFÄLLIG?! Zeit – und lese mit Vergnügen über Fräulein Schlicht und ihre leckeren Suppen, über Heiner Lauterbach, der den Triebwagen nahm, einen Wecker Names Holger und Puddingproblemen. Und vergesse dabei mein ach so furchtbares Leiden (schnief…).

Doch eines weiss ich schon jetzt, nämlich, dass dieses Buch einen Fehler hat:
Die (letzte) Seite 252 kommt beim Lesen viel zu schnell näher und näher!

Bissi Tage!
Lo.


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„Kommen Sie zurecht?“

„Ganz schön schubbich isset!“  Oder „usselich„, wie man hier im Ruhrgebiet zu sagen pflegt, wenn eisigkalter Wind mit Nieselregen gepaart die Menschen lieber ins Warme flüchten lässt, als dass sie durch die vorweihnachtlich lichterstrahlende City flanieren und windowshopping betreiben, wie es heute auf neudeutsch heißt.

Trotz des ungemütlichen Usselwetters brummt es aber in der Fußgängerzone. Vor den Weihnachtsmarkt- und Bratwurstbuden – und besonders um die Glühweinstände herum – scharen sich fröhliche, manchmal schon leicht angeglühte Menschen, ihre heißen Tassen mit beiden Händen umfassend, um sich auch äußerlich ein wenig daran zu erwärmen.

Mir ist kalt. Ich schaue mir das bunte Treiben an und erinnere mich plötzlich an Bilder aus meiner Kindheit, um wieviel schlichter doch die Geschäfte früher zur Weihnachtszeit geschmückt und beleuchtet waren: meist mit Tannengirlanden und vielen Glühbirnen daran. Die Spielzeugläden hatten als Attraktion eine elektrische Eisenbahn im Schaufenster, die dort stundenlang ihre Runden drehte und für Spuren von plattgedrückten Kindernasen auf den Schaufensterscheiben sorgte.

Ein wenig sentimental gehe ich weiter, der Wind ist ungemütlich, ich schlage meinen Mantelkragen hoch und betrete schon wenig später das strahlend hell erleuchtete Bekleidungshaus. Licht lockt Leute!, so sagt man. Und warm ist es dort.
Gleich im parterre – die Herrenabteilung.

Ein Tick von mir: Hemden.
Wenn mir eines spontan gefällt, nehme ich es mit. Bezahlt natürlich.
Die Wärme des Hauses genießend schaue ich mir Hemden an, fühle den Stoff, schaue auf den Preis, suche weiter.

Plötzlich erscheint neben mir eine junge Frau, wie aus dem Nichts, schaut mich sehr freundlich an und fragt:

„Kommen Sie zurecht?“

Ein Glücksgefühl überkommt mich. Überraschend.
Ein Mensch interessiert sich für mich,
für mein Leben, möchte wissen, ob ich zurecht komme.
Ich bin sprachlos und spüre einen leisen Hauch von Gerührtheit:
es gibt also doch noch Menschlichkeit, ehrliches Interesse am Mitmenschen, Empathie, Anteilnahme.
Mag sie mich? Wirke ich vielleicht interessant auf sie?

„Kommen Sie zurecht?“

Diese Frage, ich habe sie noch im Ohr und weiss gar nicht, was ich diesem wunderbaren Menschen entgegnen soll. Komme ich wirklich zurecht?
Soll ich ihr sagen, dass ich eigentlich recht zufrieden mit meinem Leben bin?
Dankbar darüber, mein Leben lang gesund geblieben zu sein?
Und dafür, dass meine Familie gesund ist? Dass ich aber manchmal auch meine kleinen Sorgen und Nöte habe?
Na ja, dass es hier und auch schon mal Wünsche gibt, dass ich mir manchmal mehr Zeit wünschte für die Dinge, die ich immer schon einmal machen wollte? Dass ich so gern einmal ein ganzes Jahr am Meer leben würde, und schreiben, malen und alles das tun, wonach mir gerade ist? Vielleicht alte Freunde treffen. Den Kopf in den Wolken haben…
Doch, ja  – so denke ich vor mich hin: ich kann zufrieden sein.

Ich schaue die junge Dame freundlich voller Dankbarkeit über ihr Interesse an mir an – und bevor ich ihr antworten kann, sagt sie lächlend:

„Wir haben diese Hemden auch in „Regular fit“,  falls Sie mit „Slim fit“ nicht zurecht kommen sollten!“

Zack!!! Peng!!!
Wusst´ ich´s doch: die Welt ist schlecht.
Verdelli! Und dat vor Weihnachten!

Bissi Tage!
Lo.

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Allet schwatt!

Verdelli,
wenne von hier aussem Ruhrgebiet biss, dann kennze ja den Spruch:
„Du biss auf Kohle geboren.“

Ja gut, da is ja auch wat dran: egal, wo Du hier geboren biss: ein paar hundert Meter darunter is eben Kohle gewesen. Richtich schwatte Kohle.

Und Du konntest als Ruhrgebietler hinkommen, wohin Du willz: überall hamse Dich ein bissken bedauert, weil Du ja aussem tiefschwatten Kohlenpott kamst. Da, wo vonne qualmende Schlote allet duster war, und allet schwatt vor lauter Kohlendreck, und wo sich schon der halbe Pütt auffer Wäsche niederliess, wenn se mal kurz draußen auffer Leine hing.

Und dat Schwatte vonner Kohle, dat hatten wir auch dann noch lange an uns kleben, als et schon längst kaum noch Zechen bei uns gab und der Himmel über dem Pott schon schön Blau und die Luft sauber war.

Schwatt, dat waren im September 1966 auch die Trauerfahnen der Bergleute. Ich happet damals erlebt, als die Kumpel vonner Zeche Graf Bismarck in Gelsenkirchen-Erle durch die Straßen zogen, weil man den Pütt dichtgemacht hat, der den ganzen Stadtteil ernährte. Der Stadtteil war schwarz geflaggt. Traurig war das damals.
Deckel drauf. Zappenduster. Schwatt.

Verdelli, gezz is dat schon über 50 Jahre her.
Dat Ruhrgebiet is nich mehr trist und grau.
Aus dem schwatten Kohlenpott is so´n richtich töften Kessel Buntet geworden. Mit richtich viel Grün.
Und dat meiste Blau hier, dat kommt längst nich mehr von Schalke.
Nö. Dat ist hier der Himmel. Hat sich nur noch nich überall rumgesprochen.
Und wer et nich glaubt, muss guckenkommen.

Ja, sogar die stinkende Köttelbecke und die olle schwatte Emscher, die gibt et mich mehr.
Dat heisst, et gibt sie schon, aber die ist gezz unter Tage.
Und gezz kannze die Wäsche ruhich nach draussen auffe Leine hängen.

So, und gezz könnte man doch meinen, datt die Welt hier bei uns so richtich schön in Ordnung ist, wo dat Schwatte alle weg ist.

Is aber nich: gezz schwappt wat neuet Schwattet über uns:

Schwatte Woche, schwatten Freitach, schwattet Shopping, allet schwatt, schwatt, schwatt.

Gezz ma ährlich – Hand auffet Herz:
dat ham wir nich verdient oder?

Ich seh schon schwatt!
Bissi Tage!
Lo.

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Helm auf! Es könnten Hirn und Kniften vom Himmel fallen.

Wer mit mir Umgang hat oder haben will, soll gewarnt sein, denn ich hab es schlicht nicht mit Kirchens – und bin daher vermutlich moralisch suspekt. Ein Schmuddelkind, das im Mittelalter bestimmt nur ein kurzes Leben und am Ende einen kürzeren Hals gehabt hätte.
Mir liegt es allerdings fern, meinen Nicht-Glauben militant zu verteidigen, so, wie ich es auch mit meinem Nicht-Rauchen und auch mit meinem Nicht-Bettnässen halte:
ich mache mir aus allen Dreien einfach nix. So einfach ist das.

Aber ich erinnere mich hin und wieder, wie ich mir als Kind die Bibelgeschichten, die in der Schule durchgenommen wurden, so bildlich vorstellte. Und was wir daraus nach dem Unterricht oder dem Zwangskirchenbesuch so alles machten.
Und sollte es diesen weißhaarigen alten Mann über den Wolken doch geben, so sei er höflich daran erinnert, dass er neben der Inquisition und priesterlichem Kindesmissbrauch dann ja auch wohl den Humor geschaffen haben müsste.

Insofern erlaube ich mir gern ab und kleine Ketzereien.

Header Brothimmel

„Da sprach der Herr zu Mose: Ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen.“

Fällt vom Himmel hartes Brot,
schlägt´s wohl viele Menschen tot.

Nur den Frommen, Schlichten, Guten,
für die regnet´s weichen Stuten.

Fällt vom Himmel Döner-Snack
treibt Allah wohl ´nen Schabernack.

Fällt vom Himmel Currywurst,
folgt darauf ein großer Durst.

Fällt vom Himmel Bier in Dosen
endet das in Vollnarkosen.

Fällt vom Himmel Sauerkraut,
bläht es später und wird laut.

Regnet Hirn vom Himmel gar,
dann herrscht große Rutschgefahr.


* Kniften = Ruhrdeutsch: Butterbrote

Bissi Tage!
Wir sehen uns dann im Fegefeuer.

 

 

 

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Goethes bunter Elefant. 81 kurzweilige Geschichten.

81 kurzweilige Geschichten von Bloggerfreund JULES VAN DER LEY vom Teppichhaus Trithemius warten darauf, mit Vergnügen gelesen zu werden.
Bei dem kleinen Buchpreis von nur € 9,99 bedeutet das:
nur etwa 12 Cent pro vergnügliche Geschichte – auf 252 Buchseiten!

Hier mehr…


Neuerscheinung  // TB 252 Seiten //  9,99 Euro // ISBN: 9783750250451

Hier erhältlich.

 

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Von schwerer Besessenheit gezeichnet…

Stuhlkaputt 2

So´n Korbstuhl stöhnt von Zeit zu Zeit
aufgrund schwerster Besessenheit.
Verbiegt sich krumm und hat zu leiden.
Vielleicht soll´t  er dicke Ärsche meiden.


Lo
Gestern dicht.
Heute Dichter.

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Mittwoch Leselauschen in Oberhausen: „DER STINKER“ – ein Fall für Kwiatkowski! Für Kinder ab Sieben.

Für Kinderohren ab sieben gibt wieder etwas zu Lauschen!

Jeden Morgen verschwinden Zeitungen vor Olgas Kiosk. Für einen Superschnüffler wie Kwiatkowski ein neuer Fall. Feuchte Fußspuren und ein grässlicher Geruch bringen den Privatdetektiv auf eine Spur. Und bald ist Kwiatkowski sicher:
Dieser Fall stinkt!!!

„DER STINKER“ – ein Fall für Kwiatkowski.

Am Mittwoch, 13. November 2019 um 16:30 Uhr
in der Oberhausener Kinderbibliothek im Bert-Brecht-Haus,
Langemarckstraße 19-21  46045 Oberhausen

Lo Lange Plakat Stinker

Eintritt frei.


Ich freu´mich drauf!


Hat wieder richtig Spaß gemacht. Besonders freute mich, dass einige Kinder nach dem Lesen zu mir kamen, und mir sagten, es sei ja richtig spannend gewesen, und – dass sie wiederkommen wollen, wenn das nächste Leselauschen stattfindet. Einige davon sind schon echte „Stammkunden“ mit ihren Eltern.  🙂

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Watt ein knuffigen Struwwelpeter!

Verdelli, wat happich mich beömmelt gestern in Oberhausen!

Wenn Erwachsene sich mit Vorfreude auf den Weg machen, um sich aus einem  Kinderbuch vorlesen zu lassen, dann muss es schon einen besonderen Grund dafür geben.  Und wenn sich die Zuhörer danach mit „so richtich Spässkes inne Backen“ auf den Heimweg machen, dann waren es sogar mindestens drei Gründe, die den gestrigen Lese-Abend im Schloss Oberhausen so köstlich machten:

Das Buch selbst: „Der revierdeutsche Struwwelpeter“,

der Autor und Verleger Werner Boschmann, der diesen ollen Klassiker nicht nur lustig, frech und sprachlich pfiffig in Ruhrdeutsch verfasst hat, sondern auch mit spürbar ehrlichem Spaß daraus vortrug und das Publikum zum Tränenlachen brachte,

und mit Gitarre Zepp Oberpichler,  ein kreatives Ruhrpott-Original durch und durch: toller Musiker und Buchautor mit dem Geheimwissen, dass der Rock´n Roll in Wahrheit von Oppa Wallusch aus Duisburg-Bissingheim erfunden wurde.

Kumma da, den kleinen Stropp.
Mit sein Riesenkrollekopp.
Sonne Krallen anne Footen.
Hamse lange schon verboten.
Und so Zotteln bei son Kind
Völlig ausse Mode sind.
Kennen tut den trotzdat jeder:
Hoffman seinen Struwwelpeter!

Er ist über 150 Jahre alt und ein Klassiker: Der Struwwelpeter von Dr. Heinrich Hoffmann. Es gibt ihn auf bayerisch, sächsisch, ägyptisch und in hundert anderen Versionen mehr. Nur auf revierdeutsch gab es ihn bisher noch nicht.
Diese Lücke wird nun endlich geschlossen.

Und ganz ehrlich: Der revierdeutsche Struwwelpeter ist der frechste. 

Ich hab so ein Spaß daran, dass ich für dieses Buch gern die Werbetrommel rühre:

Der revierdeutsche Struwwelpeter
Knuffige Schoten und drollige Bilders nach Heinrich Hoffmann
32 Seiten, gebunden für klitzekleine € 9,90
ISBN 978-3-942094-21-4

Noch ein lekker Lesepröbsken? Oder bestellen? Dann kumma hier:

direkt beim Verlag Henselowsky Boschman Bottrop

Bissi Tage!
Lo

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