Hinter dem Horizont gibts Haue!

Das Leben ist gerade besonders schön. Ich schaue auf den Atlantik, dessen Farben von blau zu türkis in dunkles tiefblau übergehen. Weite. Sand. Sonne. Himmel. Ein Farbenspiel wie auf karibischen Ansichtskarten. Nur in echt. Dazu ein herrlicher Wind, der sanft kühlend über meine Haut streicht. Unentwegt schaue ich aufs Meer, Gedanken kommen und gehen, manche mit der seltenen Chance, an diesem schönen Ort in Ruhe zuende gedacht zu werden. Tranquilo. Eine friedliche Atmosphäre.
Wellen rollen rauschend heran und brechen sich mit wuchtigem Getöse am flachen Sandstrand. Dieses immerwährende Spiel, das es schon lange vor uns gab…

Ein besonderer, friedlicher Moment zum Festhaltenwollen, den ich mir aber für später als schöne Erinnerung bewahren werde.
Ich schaue zum Horizont, dorthin, wo sich das Meer in seinem tiefstem Dunkelblau zeigt und eine klare horizontale Kante bildet, über der sich der Himmel wie mit einem Lineal gezogen hellblau und wolkenlos abgrenzt.

Mir kommt in den Sinn, dass die Menschen früher dachten, dass sie dort, da ganz weit hinten von der Erde herunterfallen würden, wenn sie sich zu weit aufs Meer hinaus wagen.

Wie weit ist der Horizont eigentlich entfernt?, frage ich mich.

Klocker, klocker, klocker, wumm!!!

Der Karte nach müsste in meiner Blickrichtung die Küste Marokkos etwa 110 km von hier entfernt liegen. Aber zu sehen ist nichts.

Klocker, klocker, klocker, wumm!!!

Äh, was wollte ich nochmal? Ach ja: herausfinden, wie weit es bis zum Horizont dahinten ist. *

Am Meer kommen einem oft die besten Gedanken.

Klocker, klocker, klocker, klock-wumm!!!

Äh, ja… muss ich mir merken, das mit dem Horizont. Dass ich noch nie auf diese Frage..

Klocker, klocker, klocker, klock-wumm!!

…äh, gekommen bin.

Klock! Klock! klocker, klock….   wumm!!!

Was ist wohl das Geheimnis der Faszination, die das Meer auf uns Menschen…

Klock! Klock! Klocker, klock!

Nanu? Kein Wumm?
Wo war ich? Ach ja: bei der Frage nach dem Grund für die beruhigendende Wirkung des Meeres auf uns Menschen, wenn wir am Strand versonnen in die Weite….

WUMM ! ! !

…gucken.
Komisch, was mir hier so alles an Fragen in den Sinn kommt.

Gerade frage ich mich, wie viele Morde 🔪 schon von friedliebenden Menschen an kniffelnden Zeitgenossen verübt worden sind, und ob diese Taten vor Gericht strafmildernd als wahre Notwehrfälle unter besonders schweren Umständen anerkannt mit Freispruch endeten.

Verflixt noch mal! Ich klopp denen gleich ihren Würfelbecher in die Fresse! Viererpasch am Arsch! Is doch wahr…!

Also, bis die Tage – und bleibt friedlich.. 😎


 

*Tante Gugel weiß die Antwort auf die Frage, wo der sichtbare Horizont endet:

Für einen Menschen direkt am Strand mit Augenhöhe 1,80 m ist der Horizont knapp 5 Kilometer entfernt. Steht dieser Mensch auf einer 20 Meter hohen Klippe, kann er schon 17 Kilometer weit blicken. Auf einem 100 Meter hohen Turm wäre der Horizont 36 Kilometer entfernt.

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12 Antworten zu Hinter dem Horizont gibts Haue!

  1. LP sagt:

    Mach mal Atlantik aus Altantik. Weil’s besser is 😉

  2. Mitzi Irsaj sagt:

    Ein wunderschönes Foto. Und ein herzhaftes Lachen von mir am Ende des Textes. Mögen die Erlen ihr Würfel verschlucken! 😂

  3. Ach, so eine Leiche kann nach einer gemütlichen Kniffelrunde ganz entspannt im Meer versenkt werden. Mit einem Stein am Bein macht es dann glucker, glucker, wumm… und sie ist verschwunden. Zurück bleibt der makellose Horizont 🙂

  4. Marina sagt:

    So hat auch das schönste Paradies noch seinen Wermutstropfen – klicker – klacker- wumm! Ich wünsche dir noch schöne Tage und ein Strandtuch an einer kniffelfreien Stelle 😉

  5. nömix sagt:

    Für manche Menschen indessen ist der Horizont auf Augenhöhe nur einen Tellerrand weit entfernt.

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