„14 Tage Scheißerei, kurze Arme und kein Klopapier!“ Böller-Angriff auf Straßenbahn in Duisburg und andere Abscheulichkeiten

„Weisse, wat dieset Pack verdient hat? 14 Tage Scheißerei, kurze Arme und kein Klopapier!!“, schimpft einer meiner Bekannten am Telefon.

Recht hatter:

Unbekannte haben nämlich in der vergangenen Nacht in Duisburg-Hochfeld eine Staßenbahn mit Böllern angegriffen. „Bei der Leitstelle gingen an dem Abend mehrere Meldungen über die Angriffe ein. Aufgrund der Häufung entschied die DVG, den betroffenen Bereich vorübergehend zu umfahren“, so Radio Duisburg.

Verdammt noch mal! Das ist so widerlich! Immer öfter werden Rettungskräfte, Feuerwehrleute, Bus- und Bahnmitarbeiter von Unbekannten verbal und körperlich angegriffen, sogar bespuckt!
Verflixt! Menschen, die in ihrem Job ihr Leben riskieren, um anderen zu helfen, oder sie zu schützen, die verdienen verdammt noch mal Respekt!  
Die Angriffe auf Einsatzkräfte müssen empfindlich hart bestraft werden. Wer eine Rettungskraft angreift, bedroht bewusst das Leben von Menschen. Es ist höchste Zeit, klare gesetzliche Folgen zu schaffen, die solche Taten abschrecken und die Sicherheit der Helfer garantieren.
Was ist bloß  los mit den verrohten Menschen, die solche Taten begehen? Fehlender Respekt, Entsolidarisierung und eine Kultur der Gleichgültigkeit gegenüber anderen: ist das schon unser Normalzustand?

“ 14 Tage Scheißerei, kurze Arme und kein Klopapier!!“

Ja, und zur Abschreckung obendrein noch ein paar Tage Mitfahrgelegenheit auf Feuerwehr- oder Rettungswagen, um mit eigenen Augen sehen zu können, wie es ist, schwerst verletzte Menschen zu bergen, sie aus Fahrzeugen herauszuschneiden, Gliedmaßen zu suchen, schockierten Betroffenen zur Seite zu stehen, zu trösten…

So, das musste mal raus!

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7 Antworten zu „14 Tage Scheißerei, kurze Arme und kein Klopapier!“ Böller-Angriff auf Straßenbahn in Duisburg und andere Abscheulichkeiten

  1. C. Araxe sagt:

    Ich frage mich aber auch, warum so etwas gemacht wird. Warum? Was ist da vorab so schief gelaufen bei der Sozialisation, dass so etwas gemacht wird. Die Frage nach Gründen, entschuldigt nicht das Verhalten. Aber gibt es da nicht vielleicht auch Zusammenhänge im sozialen Kontext?

  2. Du schreibst „… obendrein noch ein paar Tage Mitfahrgelegenheit … – ich würde aus der Gelegenheit eine Pflicht machen, doch ob das bei solchen verrohten Typen helfen würde, ist fraglich.

  3. Lo sagt:

    Oh, ich denke, das könnte durchaus seine heilende Wirkung haben, liebe Clara!
    Dir ein gutes Neues Jahr! Liebe Grüße!

  4. Leider werden die meisten gar nicht erwischt. Genauso bescheuert sind die Spacken in Berlin, die ein Stromnetz sabotiert haben.
    Gut gemacht!!
    Ihr könnt euch auf die Schulter klopfen, ihr habt in der Zeitung gestanden. Hauptsache! Macht doch nichts, das dafür tausende Menschen in eiskalte Wohnungen sitzen müssen, und sich nicht mal einen heißen Tee kochen können.
    Was ist nur los mit euch? Wo seid ihr falsch abgebogen?

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