Vom Liebesfeuer bis zum Ungeheuer.

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Vom Liebesfeuer bis zum Ungeheuer

Vor der Heirat: Abenteuer,
Lust auf Liebe, nackte Haut.
Taumelnd, blind vor Liebesfeuer
Schwur auf ewig, schnell getraut.

Sie ist, wie es sich bald schon zeigt
dem Mammon gar nicht abgeneigt,
hat heimlich sich was abgezweigt,
bis es den Dispo übersteigt.

Die Liebe? Ach, die war einmal.
Bald einmal nur noch – pro Quartal.
Sein Portemonnaie wird dünn und schmal,
dagegen wächst proportional
ihr Kleiderschrank – samt Schuhregal.

Von Tag zu Tag, gedankenschwer
und tiefbetrübt bemerkt nun er,
dass doch so ein Geschlechtsverkehr
ganz ohne Heirat bill´ger wär.

Sein gierig Weib, dies Ungeheuer,
das gar nicht lieb, sondern nur teuer,
 das wünscht er sich im Hexenfeuer.
Oder die Vergeltungssteuer.

Lothar Lange

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6 Antworten zu Vom Liebesfeuer bis zum Ungeheuer.

  1. Heinrich sagt:

    Da sach ich ma jezz nix zu, weil meine nich, die is mächtig sparsam. 😉

  2. quersatzein sagt:

    So kann es gehen.
    War’s ein Versehen?
    Man muss halt schauen
    vor jedem Trauen!
    Blindlohes Feuer
    kommt immer teuer.
    Armer Mann –
    na, dann!

  3. Herr Ösi sagt:

    Nach der Scheidung dann genesen
    ohne Hochzeit wär’s billiger gewesen
    man sollte besser vorwärts schauen
    als sich zu lassen – trauen… 😉

  4. Ist eben ein irdisches Jammertal, aber wo Leben ist, ist Hoffnung. Und wo kein Leben ist, ist es dann eh schon egal.

Nun Du! :-)