


„Wenn sich die Haare weiß färben, werden die Erinnerungen grün…“
Eine Alterserscheinung mit erfreulichen Folgen: irgendwann vor mehreren jahren hatte ich die Idee, meine Gelsenkirchener Kindheitserinnerungen aufzuschreiben , um sie für die nächste Generation festzuhalten, denn Kinder erleben ihre Eltern ja nur als Erwachsene.
Diese anfänglich privaten Aufzeichnungen wuchsen im Laufe der Jahre durch Hinzufügen von Erinnerungen an Geschäfte, Menschen, an permanent begleitende Geräusche der Zeche Graf Bismarck, oder die des ostpreußischen Dialektes damals, an Tauben, Wunschträume auslösende Spielwarenläden, Selterbuden, an Kaffee-, Zigarettensorten, Bäckereien, Kneipen, Autos, die Emscherland-Rabattmarken, und das samstägliche Baden in der in der Wohnküche aufgestellten Zinkwanne…
Dieses (für mich) wunderbare Sammelsurium an Kohlenpott-Erinnerungen an die 50er/60er in Gelsenkirchen und Umgebung teile ich seit Jahren immer wieder gern mit vielen Menschen – und habe Freude daran, wenn ich aus dem Publikum eine schmunzelnde oder auch nachdenkliche Bestätigung spüre, „datt dat damals alles wirklich so war“.
Weil die letzten beiden Veranstaltungen in der Gelsenkirchener „flora“ so gut besucht waren, dass viele Besucher vor dem Schild „Leider voll!“ umkehren mussten, freue ich mich, dass ich am Donnerstag, 5. März 2026um 19:00 Uhr noch einmal mit Lampenfieber auf die Bühne darf.
Der Eintritt ist frei, Spenden für den Heimatbund Gelsenkirchen sind willkommen.
Anmeldung unter Telefon 0209 – 177 09999 oder per eMail: anmelden@heimatbund-gelsenkirchen.de ist erforderlich.
Wer weiß? Vielleicht sehen wir uns?
![]()
