Bankräuber herzlich willkommen!

Klasse, ich bin begeistert.

Soeben komme ich von einer kleinen Wanderung aus Kaiserswerth, dem ältesten Stadtteil Düsseldorfs, zurück. Ich mag dieses so wunderschön am Rhein gelegene Städtchen mit seiner historischen Altstadt, der Kaiserpfalz und der Rheinpromenade, von der aus man weit blicken kann. Neben der tollen Landschaft und den vielen historischen Sehenswürdigkeiten können auch Freunde guten Essens hier fündig werden: von der einfachen, herzhaften Erbsensuppe am Kiosk bis hin zur Sternenküche ist für jeden Gaumen etwas zu finden.  Und wer in Kaiserswerth nicht die berühmte Currywurst des Berliner Grills probiert hat, der war auch nicht so richtig in Kaiserswerth, sagt man. Auch heute ist es mir wieder nicht gelungen, so ohne „lecker Currywurst“ gehabt zu haben, meinen Weg nach Hause anzutreten.

Huch! Ich schweife ab!
Dabei will ich doch berichten,
was sich ein pfiffiger Mensch oder mehrere pfiffige Menschen in Kaiserswerth ausgedacht und in die Tat umgesetzt haben:

Sie haben einige Bänke an der Rheinpromenade mit Büchern bestückt, und hoffen so auf belesene Bankräuber, die sich nach Lese- und Herzenslust bedienen könnnen, so, wie man es von den öffentlichen Bücherschränken her kennt.

Herrlich: hier an der Rheinpromenade in Kaiserswerth laden einige Bänke nicht nur zum Verweilen und für den Blick auf den Rhein, sondern auch zum Schmökern und zum legalen Bankraub ein!

Tolle Idee! Mir hat es richtig gut gefallen.

Bissi Tage – oder bis neulich!
Lo


Dat passt so schön dazu:
Heinrich Heine, der ja in Düsseldorf lebte, wurde einmal die Frage gestellt, wieso er ein armer Dichter, sein Onkel Salomon aber ein reicher Bankier geworden sei. Die Antwort: „Meine Mutter las immer gern Gedichte, so bekam sie einen Dichter als Sohn. Seine Mutter las immer gern Räubergeschichten, daher wurde ihr Sohn Bankier.“


 

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22 Kommentare zu Bankräuber herzlich willkommen!

  1. Irgendwo muss man doch die Bücher loswerden, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.

  2. Heinrich sagt:

    Und sollte es nicht genug Bankräuber in der Gegend geben, erledigt der nächste Regen den Rest?!?

  3. Was für eine tolle Idee, man kann das Buch lesen solange man möchte, oder einfach mitnehmen.
    Wenn ´s besonders spannend ist, das Wetter einladend auch länger verweilen.
    Vorausgesetzt man hat die Zeit dazu. 😎

  4. In diesem Sommer war ja kaum Regen zu befürchten – doch sonst würde ICH sie doch lieber Bücherschränken statt -bänken anvertrauen, denn das Vertrauen zu Banken, dem anderen Pluralwort, ist ja mehr als erschüttert.

  5. quersatzein sagt:

    Auch ich bin hell begeistert von diesen Bankräuber-Geschichten.
    Auf die Lese- und Abenteuerlust!
    Lieben Gruss,
    Brigitte

    • Lo sagt:

      „In meiner Freizeit betätige ich mich
      als Buchhalter bei einer Bank.“
      😉

      Lieben Gruß zurück!

  6. Ab Samstag kommt der große Regen. Der kommt bestimmt auch bis Düsseldorf 🙀

  7. Ruhrköpfe sagt:

    Moinsen lieber Lo, leider kann ich deinen Beitrag über Lili nicht lesen. Es taucht diese Meldung auf: Seite kann nicht gefunden werden. Ich nehme an, du weißt das schon, oder? Liebe Grüße, Annette

  8. Herr Ösi sagt:

    Tja, solange die Räuber nicht die Bank mitnehmen und die Bücher da lassen, … 😉

  9. Maria-Bernhardine 8. September 2018 at 14:28 @ int 8. September 2018 at 14:15 @ erich-m 8. September 2018 at 13:31 Hauptsache die Juden sind an allem schuld, ach ja auch noch die Jesuiten, gell! ——————— Lesen sie doch bitte erst mal das Buch von Hannah Arendt Elemente und Ursprünge der totaler Herrschaft.“ Da wird von einer renomierten Jüdin sachlich dargestellt, welche Fehler von den Juden gemacht wurden um schließlich Ziel der Politik zu werden. Warum waren die Juden immer nur Händler, Bankiers, Fetzentandler, Gigolos, fast nie aber Arbeiter, Landwirt oder Bauer? Die haben sich immer als Geldverleiher und Steuereintreiber der Herrschenden verdingt und haben so den Zorn des Volkes auf sich gezogen. Wie heissen sie heutigen Geldverleiher? -Soros -Wertheimer -Goldman&Sachs -Lehman -Blankfein -Rothschild -Grünspan usw. Wer hat die Reparationen und den Versailler Vertrag (den finanziellen Teil )ausgehandelt? Rothschild für die Alliierten, Wertheimer für das Deutsche Reich. Sie waren nie richtig integriert oder assimiliert! online pharmacy

Nun Du!