Sorry. Ich bin Nicht-Bettnässer.

Nichtbettnässer rahmen

 

 

 

 

 


Ein Mensch, der ins Bett pinkelt, ist ein Bettnässer.
Ich pinkle nicht ins Bett.
Ergo bin ich ein Nicht-Bettnässer.

Ich frage ich mich, was da sprachlich falsch läuft, wenn man Menschen,
die nicht rauchen, ganz selbstverständlich als „Nichtraucher“ bezeichnet.

Das stellt sich mir so dar, als sei Rauchen zuerst einmal das ganz Normale.
N i c h t   zu Rauchen scheint demnach eine Abweichung vom Normalen zu sein, für die der nichtrauchende Mensch eine Bezeichnung verdient: NICHTRAUCHER.

Als Nichtraucher genießt man allerdings besondere Aufmerksamkeit: da gibt es Nichtraucherabteile in Zügen und Nichtraucherzimmer in Hotels. Dabei könnte ich mir gut vorstellen, als Nichtbettnässer ein besonders gern gesehener Gast zu sein, doch die Frage: „Wünschen Sie ein Nichtbettnässerzimmer?“ wurde mir in Hotels nie gestellt.

Auch im Flieger wird meist besonders darauf hingewiesen, dass es sich um einen Nichtraucherflug handelt. Schade, vermutlich dürfen alle Nichtschwimmer, Nichtakademiker und Nichtmitglieder gar nicht mitfliegen.

Ich verrate mal was ganz privates: ich bin leidenschaftlicher Nicht-Hosenträger-Träger. Und Nicht-Nichtschwimmer.

Ach, ich bin so vieles nicht.

Wie auch immer, ich bleibe dabei:
Für mich ist ein Mensch, der raucht, ein Raucher. Basta.
Und ich? Ich bin ich – und kein Nichtraucher, nur, weil ich nicht rauche.
Ich bin auch kein Nichtmörder, nur, weil ich noch niemals jemanden um sein Leben gebracht habe.

Vielleicht bin aber auch nur ein nichtwissender Nichteingeweihter?

Bissi Tage!
Lo


P.S.:
Um nicht missverstanden zu werden: ich habe nichts gegen Raucher
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Licht aus! Twoday ist abgeschaltet.

Twoday meldet sich heute so:

Wir (der Betreiberverein Antville) haben Twoday.net offline genommen, weil Unmut über Unzulänglichkeiten der Plattform in puncto Datenschutz und DSGVO laut geworden ist.
Wir haben das Risiko als zu hoch eingestuft, die Website weiterhin online zu lassen. Insbesondere, da wir unser anderes Projekt Antville.org schadfrei halten wollen.
Die Zukunft von Twoday.net werden wir nun nochmals in Ruhe bedenken und besprechen.
Darüberhinaus wollen wir uns des Rückhalts der Twoday-Community vergewissern, da wir Unstimmigkeiten sehen zwischen den hohen Erwartungen an uns, und den uns tatsächlich zur Verfügung stehenden, bescheidenen Möglichkeiten.
Weitere Informationen gibt es auf about.antville.org oder via @antville_org und Fakebook.


Nein, dieses ist kein Nachruf.
Dass bei Twoday nun das Licht aus ist, kam nicht unerwartet.

Meine ersten Schritte als Blogger machte ich 2005 bei Twoday mit meinem SPIEGELei-Blog. Die Handhabung war einfach und es machte Spaß, eine bunt gemischte Bloggergemeinschaft zu erleben, Kontakte zu Menschen zu finden, denen man im realen Leben vermutlich niemals begegnet wäre.

Kontakte, die bis heute Bestand haben, und von denen viele, seit einem spürbar ansteigenden Dahindümpeln von Twoday ahnend, dass irgendwann einmal das Licht ausgehen wird, sich längst eine zweite Heimat hier bei WordPress oder anderswo geschaffen haben.

In der Nacht auf den 1. Juli 2018 (Datum des angekündigten Abschaltens von Twoday)  verharrte eine große Anzahl von Bloggern an ihren Rechnern und wartete auf dieses Ereignis, vergleichbar mit der Einmaligkeit einer nächtlichen Sonnenfinsternis oder einer Marienerscheinung, aber nix passierte.

Die Plattform wurde nun von anderen Personen (Betreiberverein Antville) übernommen, zur Erleichterung vieler langjähriger Blogger, die sich freuten, dass es dort doch noch weitergeht.

Wer, so wie ich, abgewandert ist, hat sich längst anderweitig häuslich eingerichtet und seinen Twoday-Blog nur noch so nebenher mit halbem Herzen betrieben oder die Besucher dort auf seine neue Adresse eingeladen.

Damit man sich nicht ganz aus den Augen verliert, hat Bloggerfreundin C. Araxe eine Website mit dem Namen EXILADRESSE DER TODGEWEIHTEN eingerichtet.
Eine tolle Idee: hier sind die neuen Adressen vieler User eingetragen, die sich wiederfinden möchten.

Als der geschätzte Bloggerkollege „Blödbabbler“ vor wenigen Tagen auf eine erschreckend bedenkliche, fahrlässige Handhabung bei Passwörtern hinwies, entstand eine sich rasch kontrovers entwickelnde Diskussion, die letztendlich den Ausschlag zum Abschalten gab.

twoday danke

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Kellerschätzchen aus ´nem alten Koffer

header vw mark

Eigentlich wollte ich nur in den Keller, um ein paar ältere Bücher für den öffentlichen Bücherschrank herauszusuchen. Dabei „entdeckte“ ich meinen uralten Lederkoffer, den ich stets gern mit gebräuchlichen Dingen aus den 50ern befülle, um ihn dann so bestückt zu meinen nostalgischen Lesungen über die Zeit der Pettycoats und des Wirtschaftwunders mitzunehmen und damit die Zuhörer mit diesen alten Dingen zum Anschauen und Befühlen zu beglücken versuche. Das können alte Filmprogramme, Blechspielzeug, eine alte HörZu von 1955 und viele andere Gebrauchsgegenstände sein,  aus der Zeit, die man heute „Damals“ nennt…

Überrascht war ich aber, als ich zwischen den mir bekannten Erinnerungsstücken unseren alten VW-Käfer-„Zündschlüssel“ und ein 1-DM-Stück in den Ritzen fand.

Und schon tauchen Bilder auf: wie zuverlässig doch dieses Auto war – bei jedem Wetter, selbst im eiskalten Winter stand der Käfer auf der Straße und sprang sofort brav an.  Etwa vierzig Jahre ist er nun schon Autohimmel. Dass es den Schlüssel noch gibt, war mir nicht bewusst. Ein wahres Kellerschätzchen.

Wie schön…

Bissi Tage!

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Teppich, Tee und ein ..moralisches Angebot

header teppichhaus

Wen es längst nicht mehr wundert, dass man in einem Kaffeegeschäft Fahrräder, Gartenmöbel, Haarbürsten und Bikinis kaufen kann, den wird es auch nicht erstaunen, dass in einem Teppichhaus oder in einem Teestübchen Bücher angeboten werden.

Anregend frisch – wie frischgemahlener Kaffee – präsentiert Bloggerfreund

Jules van der Ley (Teppichhaus Trithemius & Teestübchen Trithemius)

sein neues Werk

„Buchkultur im Abendrot“,

für das ich hier gerne noch einmal die Werbetrommel rühre,

weil Jules sein lesenswertes Werk bis Samstag, den 12. Januar 2019

zum Schnäppchenpreis verschenkt.

Guck mal: den Klick zu seinem Angebot findest Du ganz unten.

Neugierig?

Jules van der Ley: „Buchkultur im Abendrot“

Und jetzt kommt das Beste:
bis zum Samstag, den 12. Januar 2019 macht Jules allen
„ein Angebot, das man nicht ablehnen kann“!

Das eBook für nur 0,99 €

„I’m going to make you an offer you can’t refuse.“
frei nach dem Paten 😉

KLICK! >>> HIER GEHT ES ZU JULES ANGEBOT <<<

 


 

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Schritte.

Header Kohlenspott Weg

Ich sammle Schritte…

Ich sammle Schritte.
Und wenn ab und zu
ein Rückschritt dabei ist:
vielleicht ist es gut.
Manches will vielleicht ein weiteres Mal angesehen werden.

Schritte sammeln macht erfahren.
Ist ein Mensch, der viele Schritte gemacht hat,
dann ein erfahrener Mensch?
Müsste es nicht erschritten heißen?
„Schau mal: das ist ein sehr erschrittener Mensch!“

Nicht wichtig , scheint mir,
Schritte zu zählen,
wie es manche es tun,
um sagen zu können,
dass sie sich bewegt haben.

Wenn sie mehr nicht bewegt…

Ich muss weiter.


 

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Spielzeugträume (5) damals…

Header Spielzeug Magischer Roboter

In meinen Kisten und Koffern schlummert noch einiges an altem Spielzeug, das ich so nach und nach sichten, fotografieren und gern auch hier einstellen werde, in der Hoffnung, dass sich so manch Einer beim Betrachten der Bilder an seine Kindheit, an sein Spielzeug von damals erinnert und sich einfach nur freut, wie zum Beispiel über diesesen „Magischen Roboter“, der auf spielerische Weise Wissen vermittelte:

Dieses Spiel mit vielen auswechselbaren Frage- und Antwortbögen zu Themengebieten von Allgemeinwissen bis zur Literatur, Geschichte und Naturkunde wurde in den frühen 50er Jahren vom Verlag Schmidt-Spiele in München herausgebracht und war auch bei den Erwachsenen sehr beliebt.

Der Roboter wird auf der linken Spielseite in eine drehbare Vertiefung eingesetzt und so gedreht, dass sein Stab auf eine Frage zeigt. Auf der rechten Seite gibt es die Antworten, dort wird der Roboter nach der Fragestellung einfach auf den Spiegel gestellt und wie von Zauberhand dreht der Roboter sich und zeigt mit seinem Stab auf die richtige Antwort.


Es gab aber auch Spielzeug, vor dem ich als kleiner Bengel richtig Schiss hatte. Mein etwa zehn Jahre älterer Bruder kam eines Tages (etwa 1957) mit einem Spielzeugpanzer nach Hause, zog ihn mit dem Schlüssel auf und ließ den Panzer immer wieder direkt auf mich zufahren: aus der Kanone sprühten Feuerfunken – ich hatte lange Zeit panische Angst davor.

Viele Jahrzehnte später stolperte ich auf einem Flohmarkt über diesen kleineren Ableger davon, der aus den 50ern/50ern stammt. Obwohl es nicht das Spielzeug ist, das ich mag, habe ich es aus reiner Nostalgie dann doch mitgenommen:

Der Panzer wird mit einem Schlüssel aufgezogen, dann fährt er (auch bergauf), die Haube öffnet sich, der Kopf des Schützen oder Panzerfahrers guckt heraus, dann sprühen Funken aus der Kanone, unter der sich ein kleiner Feuerstein befindet, der wie beim Feuerzeug durch ein rauhes metallenes Rädchen gerieben wird.


Der heutige Griff in meine Spielzeugkiste ist etwas wahllos, darum finden sich hier zwei Fahrzeuge, die es bereits vor vielen Jahrzehnten von der Firma Schuco gab und die als kleine technische Wunderwerke galten.

Diese beiden sind Replikas, also Nachbauten, die der STERN einmal in einer Sonderauflage vor etwa zwanzig Jahren auf den Markt brachte. Nicht uralt, alber wunderschön anzuschauen, oder?

 

Wird gern in loser Folge fortgesetzt.

Bissi Tage!

 

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Arsch hoch!

Froos Neuss!

Gezz mal ehrlich:
isset nich komisch, wenne gefragt wirss,
oppe auch gut “rübergekommen” biss, in dat neue Jahr?

Na, logo, bisse rübergekommen!
Wahrscheinlich haben et sogar alle geschafft.
Jedenfalls kenn´ ich keinen, der da noch im alten Jahr hängen geblieben is,
et sei denn, er hat Silvester nich überlebt.

Ja, und dann is man ja gespannt, “wat dat neue Jahr wohl so bringt”.

Wie?
Dat Jahr?
Dat bringt wat?
So, wie der Weihnachtsmann?
Oder eher so, wie Amazon?
Amazon bringt nämlich nur dat, watte auch selbs bestellt hass.
Meistens jedenfalls.

Und so is dat auch mittem neuen Jahr.
Da musse Dich schon en bissken selbs drum kümmern,
datte ordenlich Lebensfreude und richtich Spass im neuen Jahr kriss!
Ob dat allerdings so wie bestellt geliefert wird, dat is ´ne andere Frage.
Aber nur darauf warten, datt dat Jahr wat bringt, dat is zu einfach!

header kohlenspott Exfrauen

Also – Arsch hoch, runter vom Sofa!
Dat Jahr is jung – lasst uns wat draus machen!

Wat Schönet!

Bissi Tage!

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Kauft! Kauft! Kauft! Das Ende naht!

geld wertlos

Das kommt davon, wenn man sich auf seine normale regionale Tageszeitung verlässt: man bekommt nicht alles Wichtige mit.

Wie konnte ich es denn ahnen, dass morgen alle Lebensmittel weg sind,  die Welt untergeht, das Geld wertlos wird?

Naiv komme ich mir jetzt vor, nur, weil ich heute morgen (!) versucht habe, Brot und frisches Obst einzukaufen. Es war kein Einkaufen, es war Krieg!

Agressive Kämpfe um Parkplätze, Einkaufswagen und um die möglicht kürzeste der endlos langen Schlangen an den Kassen. Um mich herum Viele mit mit explosivem Böller- und Raketenzeug bis an die Zähne bewaffnet.

Die Welt geht unter, und ich weiß wieder von nix, weil in meiner normalen Tageszeitung die Schlagzeilen viel zu klein sind.

Soll die Welt doch untergehen. Ich hab noch etwas Brot.

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Maria, die Trümmerfrau aus dem Rama-Karton.

Header Rama2

Seit ungezählten Jahren schlummert in unserem Keller ein uralter Rama-Karton, der nur einmal im Jahr – in der Adventszeit – hervorgeholt und vorsichtig geöffnet wird, denn darin befindet sich ein uralter kleiner Holzstall und in alte Zeitungen eingewickelte bunte Krippenfiguren aus Pappmaché, die schon zwei Kriege überstanden haben.

Nicht Kriegsfolgen, sondern vier Kinder-Generationen sind für den Gesamtzustand der Figuren verantwortlich: dem Hirtenhund fehlen beide Ohren, dem Esel wurde zumindest eines wieder angeklebt, die Beine des Kamels haben schon viele Frakturen erlitten, aber UHU sei dank ist das olle Höckertier immer noch standfest. Maria, die recht gut erhaltene Trümmerfrau, ihr ollen Jupp und der kleine Hosenscheißer in der Krippe sehen trotz ihres hohen Alters immer noch ganz prima aus.

Doch richtig spannend sind die alten Zeitungen, die die heilige Sippschaft umhüllt, um sie vor Bruchschäden zu schützen. Diese sind aus dem Jahr 1982 und 1986.

Das Angebot der 0,7 l-Flasche Mariacron zu DM 11,99 passt zur heiligen Familie wie das Kamel zur Nachricht über den günstigen Benzinpreis (DM 1,21 für den Liter Normalbenzin).  Ja, und die drei Könige entpuppen sich tatsächlich als Orient-Teppichhändler. Mit 50% Rabatt. Selbstverständlich..

Und hätte Maria bei dem Angebot, einen OPEL-Kadett „Silver-Jet“, metallic  1,3 Liter Normalbenzin, 3-türig, Luxus  für nur DM 13.350.- zu erstehen, nicht vielleicht doch auf den Esel verzichten können? Notfalls auf Raten mit einem „Superzins“ von nur 11,5 % effektiv?
Gut, vielleicht aber ahnte die Maria damals schon, dass ihr Sohn später einmal in Jerusalem alle Händler und Geldwechsler aus dem Tempel scheuchen wird. Vielleicht gab es damals aber auch noch keine Autos, oder es waren noch Raten auf dem Esel?
Wer weiß?

Aber, was ist das denn da?

Guck mal: da! Ganz unten im Rama-Karton!
Lametta? Tatsächlich. Lametta-Reste.

Ramakarton Kohlenspott (2)

Dann stimmt es ja doch, was Opa Hoppenstedt bei Loriot zu Weihnachten 1976 ausrief:

„FRÜHER WAR MEHR LAMETTA!“

 


Dieses ist ein recycelter Beitrag aus 2017 😉

 

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Spielzeugschätze: Knatterboot & Haribo-Flieger

 

Wieder ein paar uralte Spielzeugschätzchen aus meiner Kiste:

zuerst ein kleines, blechernes Knatterboot. Zum Staunen.
Weil es ganz ohne Motor schön laut knatternd davontuckert.
Etwa um 1948 in der US-Zone (Nürnberg) gebaut, ca. 17 x 6 x 6 cm groß.

Darum nennt man sie auch „Knatterboote“
Wie das funktioniert? Reine Physik: eine kleine Kerze reicht als Energiequelle aus. Am Heck des Bootes ragen unterhalb der Wasserlinie zwei nebeneinander liegende Rohre heraus, durch die Wasser angesaugt und wieder ausgestoßen wird.
Zit.: Wikipedia: Knatterboot: Erreicht das Wasser im kleinen Verdampfer den Siedepunkt, wird es unter der beständigen Erwärmung durch die Kerze sehr rasch verdampfen. Der Überdruck des (Heiß-)Dampfes beschleunigt das Wasser in den Röhren, das schwungvoll nach hinten ins Freie ausgestoßen wird. 

Dieses Knatterboot ist bereits um die 70 Jahre alt.

Wenn ich so ein altes Spielzeug in die Hand nehme, würde ich schon gern wissen, wem es wohl einmal gehörte, ob es einst als erfüllter Weihnachtswunsch unterm Tannenbaum lag oder ob das Kind sich das Geld dafür zusammensparen musste…

Nicht sparen mussten Kinder für dieses kleine Blechflugzeug von Haribo.
Es besitzt am Heck eine Öffnung zum Hineinpusten, was einen heulendes Sirenenton erzeugt. Leider weiß ich nicht, wann Haribo dieses Spielzeug herausbrachte. Vielleicht in den 50ern? Allerdings befindet sich im Bonner-Haribo-Store eine Ausstellungs-Ecke mit der Firmenhistorie. Dort liegt in einer Glasvitrine genau so ein kleines Flugzeug wie meines hier:

Haribo macht Kinder froh…

…und Erwachsene ebenso 🙂

Ich habe nicht gezielt nach Themen oder bestimmten Spielzeugarten gesammelt, sondern nur das, was mir spontan gefiel und auch „in mein Portemonnaie“ passte. Meist waren es Spielzeuge, die ich als Kind einmal kannte, aber nicht besaß. Küchenpsychologen werden dafür vermutlich eine plausible Erklärung parat haben, egal: mich erfreuen diese Preziosen aus der Zeit, die man heute „Damals“ nennt.

Bissi Tage!
😉

… wird in loser Folge gern fortgesetzt.

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